Bild folgtKI-generierte IllustrationPelargonium triste
Auch bekannt als: Pelargonium triste
Wer Pelargonium triste einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren fein gefiederten Blättern und den nachts duftenden, gelblich-braunen Blüten ist sie eine botanische Besonderheit. Da sie keine gebietsfremd Wildpflanze ist, findet sie ihren Platz in unseren Gärten meist als Solitär in Kübeln. Mit ihren leichten Samen von nur 3,53 mg, den Diasporen (Ausbreitungseinheiten), nutzt sie den Wind zur Fernausbreitung. Auch wenn sie kein klassischer Insektenmagnet für gebietsfremd Arten ist, bereichert sie als Formgeberin die Vielfalt auf der Terrasse. Hast du schon einen sonnigen, geschützten Platz für diesen faszinierenden Exoten gefunden?
Nachtduftende Besonderheit mit federleichten Samen für den sonnigen Standort.
Nach aktuellen Bestäubungsdaten lassen sich für diese Art keine spezifischen Bestäuber in unserer Region benennen. Die Pflanze setzt auf eine Strategie der Windausbreitung, was durch das geringe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 3,53 mg deutlich wird. In einem ökologisch geführten Garten dient sie vor allem als Anschauungsobjekt für spezialisierte Überlebensstrategien in Trockenhabitaten. Da sie nicht heimisch ist, stellt sie keine primäre Futterquelle für spezialisierte heimische Wildbienen oder Falter dar. Ihr ökologischer Wert liegt in der Ergänzung der strukturellen Vielfalt innerhalb von Pflanzensammlungen.
Die Pelargonium triste ist ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Es ist Vorsicht geboten, da der Verzehr von Pflanzenteilen für Kinder oder Haustiere problematisch sein kann. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle als krautige Pflanze ohne Verholzung einen Standort, der vor Staunässe geschützt ist.
Die Pflanzzeit im Kübel ist das Frühjahr (März bis Mai), sobald keine harten Fröste mehr drohen.
Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), da die fleischigen Teile empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit reagieren.
Aufgrund der leichten Diasporen (Samen) von 3,53 mg ist eine windgeschützte Lage sinnvoll, um die Samenreife zu beobachten.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Teilung der Knollen oder durch Aussaat.
Als krautige Pflanze benötigt sie während der Wachstumsphase regelmäßige, aber mäßige Wassergaben.
Gute Partnerin: Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) — sie liebt ebenfalls sonnige Standorte und ergänzt die Pelargonie mit ihren kräftigen Blütenfarben in benachbarten Gefäßen.
Die Pelargonium triste gehört zur Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Ursprünglich stammt sie aus dem südlichen Afrika, wo sie in mediterranem Klima auf sandigen Böden wächst. Als Geophyt (Pflanze, die mit unterirdischen Organen überwintert) zieht sie sich bei Trockenheit komplett in ihren Wurzelstock zurück. Morphologisch (das äußere Erscheinungsbild betreffend) auffällig ist die weiche, breitblättrige Behaarung der Blätter. In der Region Deutschland, Österreich und Schweiz wird sie als nicht winterharte, krautige Pflanze kultiviert.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →