Bild folgtKI-generierte IllustrationPelecanus onocrotalus
Auch bekannt als: Rosapelikan
heimisch Deutschland
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Der Rosapelikan (Pelecanus onocrotalus) ist an seinem gewaltigen, gelblichen Kehlsack und dem im Prachtkleid zartrosa schimmernden, weissen Gefieder sofort zu erkennen. Diese beeindruckenden Voegel sind hervorragende Segelflieger und nutzen die Thermik (aufsteigende Warmluftstroeme), um kraefteschonend zwischen Ruhe- und Futterplaetzen zu pendeln. In ihrem Sozialverhalten sind sie hochgradig gesellig und jagen oft gemeinschaftlich in Gruppen. Da sie piscivor (fischfressend) sind, benoetigen sie grosse, fischreiche Gewaesser mit flachen Uferzonen. In deinem Garten wirst du diesen imposanten Gast nur dann begruessen koennen, wenn du in unmittelbarer Naehe zu grossen Seen oder Feuchtgebieten wohnst. Als Spitzenpraedatoren (am Ende der Nahrungskette stehende Raeuber) spielen sie eine wichtige Rolle im biologischen Gleichgewicht aquatischer (im Wasser befindlicher) Lebensraeume. Du kannst diesen Tieren helfen, indem du naturnahe Gewaesserlandschaften unterstuetzt und Stoerungen an potenziellen Rastplaetzen vermeidest. Ein sauberer, muellfreier Uferstreifen ist lebenswichtig, damit sich die Voegel nicht in weggeworfenen Angelschnueren verfangen.
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Der Rosapelikan ist fuer Menschen vollkommen harmlos, reagiert jedoch sehr empfindlich auf Stoerungen. Da die Art unter Naturschutz steht, ist es wichtig, eine grosszuegige Distanz zu wahren, um die Tiere nicht bei der Nahrungsaufnahme oder Rast zu unterbrechen.
Körper
Flügelspannweite
64.64 cm
Gewicht
9520 g
Max. Lebensalter
51 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
2, 1× pro Jahr
Bebrütungsdauer
32.5 Tage
Ausflugalter
72.5 Tage
Geschlechtsreife
~3.5 Jahre
Ernährung & Verhalten
Der Rosapelikan (Pelecanus onocrotalus) ist ein Vertreter der Ordnung der Ruderfuesser und in der Familie der Pelecanidae eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich laut Datenlage ueber Deutschland, Oesterreich und die Schweiz bis nach Belgien. Er besiedelt bevorzugt grossflaechige Seenlandschaften und Kuestenlagunen, wo er in oft riesigen Kolonien bruetet und lebt.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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