Bild folgtKI-generierte IllustrationPeponocephala electra
Auch bekannt als: Breitschnabeldelfin, Breitschnabeldelphin, Melonenkopf
Du erkennst Peponocephala electra an seinem stromlinienförmigen Körper und dem rundlich geformten Kopf ohne erkennbare Schnauze. Als geschickter Jäger nutzt dieser Meeressäuger das Echolot – ein System zur Orientierung durch Schallwellen –, um Beute in der Dunkelheit aufzuspüren. Die Jagd erfolgt meist in koordinierter Schwarmjagd, wobei die Tiere ihre Bewegungen im Verband präzise aufeinander abstimmen. Durch seine beachtliche Tauchdauer kann er auch in tieferen Wasserschichten jagen. Sein Lebensraum umfasst das offene Meer und tiefe Küstengewässer, wo er als wichtiger Regulator der Tierbestände fungiert. Das Tier zeigt einen aktiven Rhythmus und ist sowohl am Tag als auch in der Dämmerung in Bewegung. Er ist das ganze Jahr über aktiv und hält weder einen Winterschlaf noch eine Winterruhe. In Regionen wie Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er ein seltener Gast, den du am ehesten bei einer Reise ans Meer beobachten kannst. Als Gartenbesitzer kannst du zum Schutz beitragen, indem du auf die Vermeidung von Abfällen achtest, die über Flüsse in die Ozeane gelangen könnten. Die Beobachtung dieses Tieres erfordert Geduld und ein hochwertiges Fernglas. Sein Schutz ist entscheidend für das Gleichgewicht der Meere.
Das Tier ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) streng geschützt. Bei einer Begegnung verhält sich dieser Meeressäuger meist scheu gegenüber Menschen und taucht zügig ab. Es besteht eine geringe Verwechslungsgefahr mit dem Grindwal, der jedoch eine massivere Rückenflosse aufweist.
Körper
Körperlänge
280 cm
Gewicht
206000 g
Max. Lebensalter
47 Jahre
Fortpflanzung
Wurfgröße / Gelege
1
Tragezeit
365.116 Tage
Geschlechtsreife
~11.6 Jahre
Ernährung & Verhalten
Peponocephala electra wird taxonomisch – also nach der Lehre der Lebewesen-Einordnung – in die Familie der Delfine (Delphinidae) innerhalb der Ordnung der Raubtiere (Carnivora) gestellt. In den Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz tritt er vorwiegend in marinen Grenzgebieten als seltener Besucher auf. Er erreicht eine Körperlänge von etwa 2,7 Metern und ein Gewicht von bis zu 200 Kilogramm. Von ähnlichen Arten unterscheidet er sich deutlich durch die fehlende Schnauze und die tiefdunkle Hautfärbung.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Taxonomic data, 1,066 occurrences
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →