Bild folgtKI-generierte IllustrationPersicaria lapathifolia subsp. brittingeri
Auch bekannt als: Persicaria lapathifolia subsp. brittingeri
3
Arten
interagieren
3
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst den Donau-Ampfer-Knöterich (Persicaria lapathifolia subsp. brittingeri) an seinen dichten, oft rötlich überlaufenen Blütenkolben und den auffällig breiten Blättern. Als Kind dynamischer Flusslandschaften bringt er eine urwüchsige Lebendigkeit in feuchtere Gartenbereiche. Für seltene Falter wie den Alaskischen Perlmuttfalter (Boloria alaskensis) stellt er eine wertvolle Ressource dar. Wenn du einen sonnigen Standort mit kräftigem Boden hast, ist er ein wunderbarer Zeiger für natürliche Fruchtbarkeit. Er zeigt dir genau, wo dein Garten besonders vital ist. Schau doch mal, ob du ein Plätzchen für diesen Spezialisten findest.
Wilder Ufer-Charakter für deinen Garten: 0,6 Meter Lebensraum für Perlmuttfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Pflanze ein Magnet für spezialisierte Schmetterlinge. Insbesondere der Alaskische Perlmuttfalter (Boloria alaskensis), Friggas Perlmuttfalter (Boloria frigga) und der Angara-Perlmuttfalter (Boloria angarensis) profitieren von dem Angebot. Durch die arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose mit Bodenpilzen, ist die Pflanze hervorragend vernetzt und fördert ein gesundes Bodenleben. Die leichten Samen dienen im Winter als kleine Kraftpakete für die heimische Vogelwelt, wenn du die Stängel über die kalte Jahreszeit stehen lässt. Als einheimische Art fügt er sich perfekt in den regionalen Naturkreislauf ein.
In deinem Garten solltest du beachten, dass der Donau-Ampfer-Knöterich als nicht kindersicher eingestuft wird. Es liegen keine Daten vor, die ihn als sicher für den Verzehr ausweisen. Achte daher darauf, dass Kinder oder Haustiere keine Teile der Pflanze verschlucken.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.595 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 7), damit die Pflanze ihre volle Kraft entfalten kann.
Boden: Der Boden sollte frisch bis mäßig feucht (Feuchtewert 6) und deutlich kalkhaltig beziehungsweise basisch (Reaktionswert 7) sein.
Nährstoffe: Als Starkzehrer (nährstoffhungrige Pflanze) benötigt er einen fetten, nährstoffreichen Boden; arbeite bei Bedarf etwas Kompost ein.
Pflanzzeit: Setze ihn im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Wuchshöhe: Mit 0.6 m bleibt er kompakt und übersichtlich für das Beet.
Pflege: Da die Samen mit etwa 1.6 mg sehr leicht sind, verbreiten sie sich über Wind und Wasser; ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert eine unkontrollierte Ausbreitung.
Gute Partnerin: Das Echte Mädesüß (Filipendula ulmaria) passt hervorragend, da es dieselben Ansprüche an Bodenfeuchte und Nährstoffe stellt und die Pflanzgesellschaft natürlich ergänzt.
Der Donau-Ampfer-Knöterich gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). In unseren Breiten gilt er als indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise kalkhaltige Uferzonen und frische Standorte. Es handelt sich um eine nicht verholzte, krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 0.6 m. Besonders markant ist seine Blattfläche von fast 3800 mm², die es ihm ermöglicht, an sonnigen Plätzen effizient Energie zu sammeln. Er ist perfekt an wechselnde Feuchtigkeitsverhältnisse angepasst, wie sie in Auensystemen vorkommen.
1 Video zu Donau-Ampfer-Knöterich
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →