Bild folgtKI-generierte IllustrationPetrosedum montanum
Auch bekannt als: Petrosedum montanum
An den walzenförmigen, graugrünen Blättern und den leuchtend gelben, sternförmigen Blüten lässt sich die Gebirgs-Fetthenne (Petrosedum montanum) sofort erkennen. Als Spezialistin für karge Standorte ist sie im Naturgarten unverzichtbar, da sie dort gedeiht, wo es den meisten anderen Pflanzen zu heiß und zu trocken ist. Sie besiedelt Mauerkronen oder Steingärten und bietet genau dann Nahrung, wenn die Frühjahrsblüher bereits verblüht sind. Da sie Wasser in ihren dicken Blättern speichert, musst du dich um die Bewässerung kaum kümmern. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze für sonnige Extremstandorte suchst, machst du mit ihr alles richtig.
Leuchtendes Gelb für heiße Mauern: Robust, sukkulent und absolut pflegeleicht.
In der Blütezeit im Juni stellt die Gebirgs-Fetthenne eine wichtige Ressource in Steingärten und auf Trockenmauern dar. Da sie an Standorten wächst, die für viele andere Blühpflanzen zu lebensfeindlich sind, schließt sie eine ökologische Versorgungslücke während der ersten heißen Tage des Sommers. Ihre sukkulenten Blätter bieten zudem einen dauerhaften Lebensraum für Kleinstlebewesen, die auf extreme Hitze spezialisiert sind. Als heimische Art der Gebirgsregionen trägt sie zur biologischen Vielfalt bei, indem sie spezialisierte Lebensräume besiedelt. Auch im Winter bleibt die Struktur der Pflanze erhalten und bietet Schutz für Bodenorganismen.
Die Gebirgs-Fetthenne ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Ein Verzehr der sukkulenten Teile kann zu Unwohlsein oder Übelkeit führen, weshalb sie nicht in direkter Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden sollte. Der Kontakt mit dem Pflanzensaft kann bei sehr empfindlicher Haut leichte Reizungen verursachen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jun – Jun
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, ideal sind Plätze mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne pro Tag.
Boden: Der Untergrund muss sehr durchlässig und eher nährstoffarm (mager) sein.
Drainage: Mische bei schwerem Boden unbedingt Sand oder feinen Kies unter, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Gießen: Nur in der Anwachsphase oder bei extremen, wochenlangen Hitzeperioden sparsam wässern.
Vermehrung: Du kannst im Sommer einfach Triebstücke abbrechen und direkt in die Erde stecken; sie wurzeln leicht an.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, lediglich verblühte Stängel können aus optischen Gründen entfernt werden.
Gute Partnerin: Die Weiße Fetthenne (Sedum album) – sie besiedelt die gleichen kargen Felsstandorte und ergänzt das Gelb mit ihren weißen Blüten.
Die Gebirgs-Fetthenne gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und ist in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas beheimatet. Ihr natürlicher Lebensraum sind Silikatfelsfluren (offene Flächen auf kieselsäurehaltigem Gestein) und trockene Felsvorsprünge. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre sukkulenten (wasserspeichernden) Blätter aus, die dicht an den aufsteigenden Trieben stehen. Im Vergleich zu verwandten Arten sind ihre Blütenstände vor dem Aufblühen oft charakteristisch nickend. Sie ist perfekt an xerotherme (trockenwarme) Bedingungen angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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