Bild folgtKI-generierte IllustrationPeucedanum alsaticum
Wer den Elsässer Haarstrang einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die Pflanze besticht durch ihre filigranen, weißen Blütendolden, die auf aufrechten Stielen thronen. Für Ihren Naturgarten ist diese Art ein echter Gewinn, da sie in der freien Natur als gefährdet (Rote Liste 3) gilt und Sie somit einen aktiven Teil zum Artenschutz beitragen. Da sie kalkhaltige und sonnige Plätze liebt, bereichert sie trockene Gartenbereiche, in denen andere Pflanzen oft aufgeben. Die leichten Samen verbreiten sich wunderbar über den Wind und sorgen für eine natürliche Dynamik. Wenn Sie einen mageren, warmen Standort haben, ist dieser Doldenblütler genau die richtige Wahl für Sie.
Gefährdete Schönheit: 0.79 m Eleganz für sonnige Kalk- und Magerrasen.
Als heimischer Doldenblütler ist der Elsässer Haarstrang ein wichtiger Bestandteil der regionalen Artenvielfalt. Da er auf der Roten Liste mit der Stufe 3 geführt wird, ist jede Ansiedlung im Garten ein kleiner Rettungsanker für die lokale Flora. Die flachen Doldenblüten sind für Insekten mit kurzen Mundwerkzeugen leicht zugänglich und bieten eine wichtige Nahrungsquelle. Die extrem leichten Samen dienen im Winter als Futter für Vögel, wenn die Stängel stehen gelassen werden. Durch seine Vorliebe für trockene, magere Standorte fördert er eine spezialisierte Lebensgemeinschaft, die in überdüngten Landschaften kaum noch Platz findet. Die Struktur der Pflanze bietet zudem Schutz für Kleintiere in der Krautschicht.
Der Elsässer Haarstrang ist ausdrücklich als nicht kindersicher eingestuft. Wie bei vielen Doldenblütlern können die Inhaltsstoffe bei Hautkontakt und gleichzeitiger Sonneneinstrahlung Irritationen auslösen. Platzieren Sie die Pflanze daher lieber im hinteren Bereich des Beetes, außerhalb der direkten Reichweite von spielenden Kindern oder Haustieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.79 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Ellenberg Licht 7: Wählen Sie einen vollsonnigen Platz in Ihrem Garten, der viel direktes Licht erhält.
Bodenbeschaffenheit: Die Pflanze benötigt kalkhaltigen / basischen Boden (Reaktion 8) und ist ein Schwachzehrer, braucht also einen mageren Standort.
Feuchtigkeit: Ein trockener bis mäßig feuchter (frischer) Boden ist ideal; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Wuchshöhe: Planen Sie für die Staude im Beet einen Platzbedarf von 0.79 m Höhe ein.
Pflanzzeit: Setzen Sie den Haarstrang entweder im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) bei frostfreiem Boden.
Pflege: Ein Rückschnitt ist erst im Spätwinter nötig, damit die Samenstände im Herbst stehen bleiben können.
Vermehrung: Die leichten Diasporen (Samen) mit einem Gewicht von 1.2042 mg nutzen den Wind zur Fernausbreitung.
Pflanzpartner: Eine ideale Nachbarin ist die Aufrechte Trespe (Bromus erectus) – sie teilt die Vorliebe für kalkhaltige Magerwiesen und schafft eine natürliche Wiesenoptik.
Der Elsässer Haarstrang (Peucedanum alsaticum) gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) innerhalb der Ordnung der Doldenblütlerartigen (Apiales). Er ist in Deutschland indigen, also eine ursprünglich heimische Art, die vor allem in wärmebegünstigten Regionen vorkommt. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Gebüschsäume auf basenreichen Böden. Die Pflanze wächst rein krautig, verholzt nicht und erreicht eine charakteristische Wuchshöhe von exakt 0.79 m. Ihre breitblättrigen Laubblätter bilden einen reizvollen Kontrast zu den feinen Blütenstrukturen.
3 Videos zu Elsässer Haarstrang
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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