Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Phaeocedus hebraeus (Phaeocedus hebraeus) ist eine Webspinne, die durch ihre flinke, bodennahe Fortbewegung auffällt. Als Mitglied der Spinnentiere (Arachnida) nimmt sie eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht ein, da sie räuberisch lebt. Ihre Nahrung besteht aus verschiedenen kleinen wirbellosen Tieren (Tiere ohne Rückgrat), die sie aktiv auf dem Boden oder in der Krautschicht (bodennahe Pflanzenebene) erbeutet. Da die Fundorte laut Datenlage auf den Mittelmeerraum wie Zypern und Griechenland beschränkt sind, ist sie in unseren Gärten eher ein seltener Gast. Diese Spinne baut keine typischen Radnetze zum Fang, sondern nutzt ihre Geschwindigkeit bei der Jagd. Für dich als Gartenbesitzer ist sie eine nützliche Helferin, da sie zur natürlichen Regulation von Insektenpopulationen beiträgt. Um solche Spinnen zu fördern, solltest du auf Pestizide (Schädlingsbekämpfungsmittel) verzichten und naturnahe Ecken mit Laub belassen. Ein strukturreicher Garten bietet ihr den nötigen Schutz und Lebensraum für ihre Beutetiere. Beobachtungen dieser Art sind besonders für Naturinteressierte in südlichen Urlaubsregionen spannend.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und scheu. Es liegen keine Hinweise auf eine Giftigkeit vor, die über die normale Jagd auf Kleinstlebewesen hinausgeht. Du kannst sie unbesorgt in ihrem Lebensraum beobachten, ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Die Art gehört zur Gattung Phaeocedus innerhalb der Untergruppe der Spinnen. Ihre Verbreitung konzentriert sich laut aktueller Datenlage auf den östlichen Mittelmeerraum, insbesondere auf Zypern und Griechenland. Als bodenbewohnender Jäger ist sie an trockene und warme Standorte angepasst, wo sie aktiv nach Nahrung sucht. In der biologischen Systematik wird sie den Spinnentieren zugeordnet, die durch ihre räuberische Lebensweise die Vielfalt im Ökosystem unterstützen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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