Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Raphidiidae
Burmeister, 1839
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Phaeostigma majus ist eine Kamelhalsfliege, die sich durch ihren auffallend langgestreckten Halsteil auszeichnet, der ihr ein reptilienartiges Aussehen verleiht. Diese Insekten aus der Ordnung der Raphidioptera besitzen zudem zwei Paare gleichartig geaderter, durchsichtiger Flügel. Als räuberisch lebende Tiere ernähren sich sowohl die Larven als auch die ausgewachsenen Exemplare von kleineren Insekten und deren Eiern. Du findest sie bevorzugt in strukturreichen Lebensräumen, in denen sie auf die Jagd nach Beute gehen. Die Larven entwickeln sich meist in Totholz oder unter loser Rinde, weshalb ein naturnaher Garten mit alten Holzstrukturen ihren Lebensraum fördert. Auf den Einsatz von Pestiziden solltest du verzichten, um die natürlichen Bestände dieser Nützlinge zu schonen. Auch das Belassen von Laubschichten am Boden bietet wertvolle Versteckmöglichkeiten für verschiedene Entwicklungsstadien. Diese Tiere spielen eine wichtige Rolle bei der natürlichen Regulierung von Insektenpopulationen in deinem Garten. Ihre Anwesenheit ist ein Zeichen für ein intaktes ökologisches Gleichgewicht.
Die Aktivitätsphasen sind stark von den klimatischen Bedingungen abhängig. Larven sind ganzjährig in ihren Verstecken aktiv, während die erwachsenen Tiere vorwiegend im Frühjahr und Frühsommer zur Paarung und Eiablage erscheinen.
Diese Kamelhalsfliege ist für den Menschen völlig harmlos und besitzt keinen Stachel. Sie gilt als Nützling, da sie als Räuber zur biologischen Schädlingskontrolle beiträgt.
Phaeostigma majus gehört zur Familie der Raphidiidae innerhalb der Ordnung der Raphidioptera. In Deutschland ist die Art verbreitet, wobei ihr genauer Gefährdungsstatus aufgrund unzureichender Datenlage derzeit als D eingestuft wird. Die Tiere zeichnen sich durch ihre räuberische Lebensweise aus und sind auf spezifische Gehölzstrukturen angewiesen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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