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Phedimus stoloniferus
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Auch bekannt als: Phedimus stoloniferus
Du erkennst die Kaukasus-Fetthenne (Phedimus stoloniferus) sofort an ihren kriechenden Ausläufern, die dichte, immergrüne Matten bilden. Die sternförmigen, meist rosafarbenen Blüten erscheinen im Hochsommer und bieten zwischen Juni und August ein wichtiges Nahrungsangebot. Da sie auch im Halbschatten gut gedeiht, ist sie für den Naturgarten ein wertvoller Lückenfüller an Stellen, die für andere Trockenkünstler zu dunkel sind. Die dichten Polster schützen den Boden vor Austrocknung und bieten kleinen Nützlingen einen geschützten Lebensraum. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die ohne viel Aufwand Mauern und Gehölzränder begrünt, ist diese Art eine ideale Wahl für dich.
Robuster Bodendecker: Blüht von Juni bis August verlässlich im Halbschatten.
Durch ihre Blütezeit von Juni bis August schließt die Kaukasus-Fetthenne eine wichtige Lücke im sommerlichen Nahrungsangebot. Während viele Frühlingsblüher bereits verblüht sind, stellt sie ihren Nektar verschiedenen Insektengruppen zur Verfügung. Da spezifische Bestäubungsdaten für diese Art derzeit noch erhoben werden, lässt sich ihr Wert vor allem durch ihre Wuchsform als Bodendecker beschreiben. Die immergrünen Matten bewahren die Feuchtigkeit im Boden und schaffen ein stabiles Mikroklima (kleinräumiges Klima) für bodenbewohnende Organismen. Im Winter bieten die dichten Triebe zudem einen frostgeschützten Rückzugsort für Insekten, die in der Laubschicht oder direkt über dem Boden überwintern.
Bei der Planung deines Gartens solltest du beachten, dass die Kaukasus-Fetthenne als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr von Pflanzenteilen kann zu Unwohlsein führen, weshalb sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern stehen sollte. Im Falle eines Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Auch für Haustiere ist die Pflanze nicht zum Verzehr geeignet.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
Jun – Aug
Die Kaukasus-Fetthenne gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und stammt ursprünglich aus den Gebirgsregionen Westasiens. In Mitteleuropa hat sie sich als anpassungsfähiger Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) in Gärten und an Waldrändern etabliert. Anders als viele verwandte Arten bevorzugt sie mäßig frische Standorte im Halbschatten statt extremer Trockenheit. Ein markantes Merkmal ist der niederliegende Wuchs, bei dem die Triebe an den Knoten neue Wurzeln schlagen, was der Pflanze eine schnelle Ausbreitung ermöglicht. Die Blätter sind fleischig verdickt, um Wasser für trockene Phasen zu speichern.
•TRY v6.0 / Dataset 516 Czech flora flowering months (via public Request 47350) — CC BY 4.0Data delivery and licence basis: TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15) under current TRY public-trait IP Guidelines. Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904. Attribute original reference: Kaplan, Z. et al. (eds.) (2019). Klíč ke květeně České republiky, 2nd ed., Academia, Praha.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.