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Phleum alpinum
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Auch bekannt als: Alpenlieschgräs
An seinen auffällig dicken, oft violett überlaufenen Scheinähren (Blütenstände, die wie Ähren aussehen, aber kleine Stiele besitzen) lässt sich das Alpen-Lieschgras (Phleum alpinum) sofort erkennen. Als spezialisierter Bewohner kühler Gebirgslagen bringt dieses Gras eine robuste, alpine Note in deinen Garten und ist besonders wertvoll für die Strukturierung naturnaher Beete. Da es sich um ein heimisches Süßgras handelt, dient es verschiedenen Raupen als Futterquelle und bereichert die Artenvielfalt auf kühleren Standorten. Wer ein Stück Bergwiese im eigenen Garten etablieren möchte, findet in diesem Gras einen dankbaren und unkomplizierten Begleiter. Du wirst sehen, wie schön sich die kompakten Halme im Wind wiegen.
Kompakter Gebirgskünstler: Das Alpen-Lieschgras bringt alpine Frische ins Beet.
Nach aktuellen Beobachtungen spielt das Alpen-Lieschgras eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge kühlerer Lagen. Als heimisches Gras dient es vermutlich verschiedenen Schmetterlingsraupen als Nahrungsgrundlage, auch wenn spezifische Daten für diese Art oft noch lückenhaft sind. Im Winter bieten die verblühten Halme wertvolle Strukturen für überwinternde Insekten. Die sehr leichten Samen, die nur etwa 0.3585 mg wiegen, werden im Spätsommer vom Wind verbreitet und können so auch entlegenere Gartenbereiche besiedeln. Für Vögel stellen die reifenden Samen in den kompakten Ähren eine kleine, aber feine Nahrungsquelle dar, wenn andere Ressourcen bereits knapp werden.
Nach vorliegenden Informationen wird das Alpen-Lieschgras als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt bei Gräsern oft an den feinen Grannen (borstenartige Fortsätze) oder scharfkantigen Blättern, die mechanische Reizungen verursachen können. Es ist jedoch nicht als giftig bekannt, weshalb keine Gefahr bei flüchtigem Kontakt für Mensch oder Haustier besteht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,178 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Das Alpen-Lieschgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in den Gebirgsregionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst frische Gebirgswiesen und Weiden der subalpinen Stufe, was seine Vorliebe für kühleres Klima erklärt. Morphologisch unterscheidet es sich durch seine auffallend kurzen, eiförmigen bis walzlichen Blütenstände von anderen Lieschgräsern. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.18 m bleibt es deutlich kleiner als seine Verwandten im Flachland und zeichnet sich durch eher breitblättriges Laub aus.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.