Bild folgtKI-generierte IllustrationPhragmatobia luctifera
Auch bekannt als: Kaiserbär, Kaiserbär, Trauerbär, Trauerbär
Typisch für den Kaiserbär (Phragmatobia luctifera), der aufgrund seines Namens auch als Trauerbär bekannt ist, ist seine Einordnung in die Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Du erkennst in ihm einen seltenen heimischen Bewohner, für den beispielsweise in der Schweiz lediglich vier offizielle Sichtungen dokumentiert sind. Bei dieser Art musst Du klar zwischen der Raupe, also dem fressenden Larvenstadium, und dem fliegenden ausgewachsenen Falter unterscheiden. Die Raupen ernähren sich allgemein von pflanzlichem Material, um die nötige Energie für ihre Entwicklung und die spätere Verpuppung (Umwandlung zum Falter) zu sammeln. Die erwachsenen Falter sind meist in der Dämmerung aktiv und suchen nach flüssiger Nahrung wie Nektar an Blüten. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen in den Daten vorliegen, ist für diesen Schmetterling eine hohe allgemeine Pflanzenvielfalt in Deinem Garten entscheidend. Du kannst den Erhalt dieser seltenen Tiere fördern, indem Du auf Insektizide (chemische Mittel zur Insektenbekämpfung) verzichtest und naturbelassene Ecken zulässt. Solche Bereiche bieten den Tieren Schutz und dienen als wichtiger Lebensraum für die Fortpflanzung. Ein naturnaher Garten mit vielen heimischen Wildpflanzen stellt eine wertvolle ökologische Nische (den Lebensraum mit seinen Bedingungen) dar. Wenn Du einen solchen Falter entdeckst, ist dies ein wichtiger Nachweis für die Förderung der Biodiversität (Vielfalt der Arten) auf Deinem Grundstück.
Aufgrund der Seltenheit der Art und fehlender Daten liegen derzeit keine gesicherten Informationen zu den spezifischen Monaten des Jahreszyklus vor.
Dieser Schmetterling ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Es sind keine Reizhaare oder Gifte bekannt, die für Gartenbesitzer bedenklich sein könnten. Aufgrund seiner extremen Seltenheit ist ein achtsamer Umgang mit potenziellen Funden im Sinne des Artenschutzes ratsam.
Der Kaiserbär (Phragmatobia luctifera) wird taxonomisch (nach der biologischen Klassifizierung) zur Familie der Eulenfalterartigen (Erebidae) gerechnet. Innerhalb der Schmetterlinge (Lepidoptera) gehört er zur Gattung Epatolmis. Er ist eine heimische Art, deren Verbreitung in Regionen wie der Schweiz nur sehr lückenhaft dokumentiert ist. Als Nachtfalter ist er ein spezialisierter Teil der nächtlichen Insektenwelt und trägt zur Vielfalt der heimischen Ökosysteme bei.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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