Bild folgtKI-generierte IllustrationPhyllobius glaucus
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Der Spornblattrüßler (Phyllobius glaucus) fällt durch seinen länglichen Körperbau und den charakteristischen Rüssel aus, wobei seine Deckflügel oft mit glänzenden Schuppen bedeckt sind. In Deinem Garten ist dieser heimische Käfer vor allem in den feuchteren Bereichen und an Gehölzrändern zu finden. Er nimmt eine wichtige Rolle als Konsument im Ökosystem ein, da er sich als erwachsenes Tier von Pflanzengewebe ernährt. Besonders häufig kannst Du ihn beim Besuch der Großen Brennnessel (Urtica dioica subsp. dioica) oder des Kressen-Schaumkrauts (Cardamine impatiens) beobachten. Auch die Nordische Traubenkirsche (Prunus padus subsp. borealis) dient ihm als Lebensraum. Die Larven entwickeln sich im Boden und tragen dort durch ihren Fraß an Wurzeln zum natürlichen Stoffkreislauf bei. Du kannst diesen Käfer fördern, indem Du Totholz (abgestorbenes Holz) und Falllaub unter Hecken liegen lässt, da dies die notwendige Bodenfeuchtigkeit bewahrt. Ein naturbelassener Garten mit Wildstauden bietet ihm ideale Rückzugsorte. Da die Art spezialisierte Ansprüche an ihren Lebensraum hat, ist die Erhaltung von Brennnesselbeständen in Gartenecken sehr wertvoll. Das Belassen von organischem Material im Beet hilft den Larven, die kritische Entwicklungsphase im Erdreich zu überstehen.
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Dieser Käfer ist für den Menschen völlig harmlos und verfügt über keinerlei Abwehrmechanismen wie Stiche oder Bisse. Im Hausgarten wird er nicht als relevanter Schädling eingestuft, da seine Fraßtätigkeit die Vitalität der Pflanzen normalerweise nicht beeinträchtigt. Ein besonderer gesetzlicher Schutzstatus liegt für diese Art nicht vor.
Der Spornblattrüßler gehört zur Familie der Rüsselkäfer (Curculionidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Als phytophager (pflanzenfressender) Käfer ist er eng an spezifische Wirtspflanzen in feuchten Habitaten gebunden. Die Gattung Phyllobius ist bekannt für ihre oft metallisch wirkende Beschuppung und die charakteristische Kopfform mit verlängertem Rüssel.
3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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