Bild folgtKI-generierte IllustrationPhyteuma orbiculare agg.
An ihrem kugeligen, tiefvioletten Blütenstand lässt sich die Kugel-Teufelskralle (Phyteuma orbiculare agg.) sofort erkennen. Diese markante Erscheinung bringt die Atmosphäre alpiner Bergwiesen direkt in deinen Garten und bereichert Standorte, die anderen Pflanzen oft zu karg sind. Als heimische Art ist sie perfekt an unsere klimatischen Bedingungen angepasst und unterstützt die natürliche Vielfalt. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,32 m fügt sie sich harmonisch in Steingärten oder Magerrasen (nährstoffarme, sonnige Grasflächen) ein. Wenn du einen kalkreichen Platz im Garten hast, ist diese Pflanze eine wunderbare Wahl für dich.
Alpine Eleganz auf exakt 0,32 Metern für sonnige Kalkstandorte.
Die Kugel-Teufelskralle nutzt eine effiziente Strategie zur Ausbreitung: Ihre Samen sind mit 0,1868 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Im Garten besiedelt sie ökologische Nischen auf kalkreichen, mageren Böden, die für viele Allerweltspflanzen ungeeignet sind. Da sie kühle, nördliche oder alpine Temperaturen bevorzugt (Temperaturwert 3), ist sie besonders für Gärten in entsprechenden Höhenlagen oder kühleren Regionen wertvoll. Durch ihre spezialisierten Standortansprüche trägt sie zur botanischen Vielfalt im Siedlungsraum bei.
Die Kugel-Teufelskralle (Phyteuma orbiculare agg.) wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher bei der Standortwahl darauf, dass kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt mit der Pflanze spielen oder Teile davon in den Mund nehmen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.323 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), damit die Pflanze ihre intensive Farbe entwickelt.
Boden: Der Untergrund sollte kalkhaltig und basisch sein (Reaktionswert 8); mische bei Bedarf Kalksplitt unter.
Nährstoffe: Als Schwachzehrer benötigt sie mageren Boden – verzichte unbedingt auf Dünger.
Feuchtigkeit: Halte den Boden frisch (mäßig feucht), achte aber auf eine gute Durchlässigkeit, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchs: Beachte die Endhöhe von 0,32 m bei der Beetplanung.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen (0,1868 mg) über den Wind.
Partner: Eine ideale Begleiterin ist der Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) – beide schätzen sonnige Kalkstandorte und ergänzen sich optisch in einer naturnahen Wiese.
Die Kugel-Teufelskralle gehört zur Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) und ist in Deutschland heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst vor allem kalkhaltige Magerwiesen und alpine Rasen, was sich in ihren Standortansprüchen widerspiegelt. Die Pflanze ist krautig und nicht verholzt, wobei die breitblättrige Rosette im Frühjahr austreibt. Besonders auffällig sind die hüllblattumgebenen Blütenköpfe, die aus vielen röhrenförmig verwachsenen Einzelblüten bestehen. Als Schwachzehrer (Magerpflanze) ist sie an nährstoffarme Verhältnisse angepasst.
2 Videos zu Kugel-Teufelskralle
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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