Bild folgtKI-generierte IllustrationPhyteuma spicatum
Auch bekannt als: Ährige Teufelskralle
Artengruppe
3
Arten
interagieren
9
Interaktionen
dokumentiert
An ihren walzenförmigen Blütenständen lässt sich die Ährige Teufelskralle (Phyteuma spicatum) sofort erkennen. Die gelblich-weißen Einzelblüten sind vor dem Aufblühen charakteristisch gekrümmt, was ihnen den Namen „Teufelskralle“ eingebracht hat. Für deinen Naturgarten ist sie ein Gewinn, da sie als Indigen (einheimische Art) perfekt an unser Klima angepasst ist und die biologische Vielfalt im Halbschatten bereichert. Da sie auf Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Pilzsymbiose im Boden) angewiesen ist, zeigt sie dir an, dass dein Boden gesund und lebendig ist. Wenn du eine Vorliebe für die Flora unserer heimischen Wälder hast, ist diese Pflanze ein Muss für deine schattigen Gartenbereiche.
Die Wald-Schönheit für den Schatten: Heimisch, robust und voller Geheimnisse.
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Die Ährige Teufelskralle spielt eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge des Schattengartens. Da sie von April bis August blüht, stellt sie eine verlässliche Nahrungsquelle während der gesamten ersten Jahreshälfte dar. Da in der vorliegenden Datenbasis keine spezifischen Bestäuberarten gelistet sind, lässt sich allgemein festhalten, dass sie als heimischer Archäophyt (eine vor langer Zeit eingewanderte Art) oder Indigen tief in das lokale Ökosystem integriert ist. Besonders hervorzuheben ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Verbindung mit Bodenpilzen, die den Nährstoffkreislauf im Gartenboden stärkt und die Widerstandsfähigkeit der Pflanzengemeinschaft erhöht.
Die Ährige Teufelskralle wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungserscheinungen bekannt sind, solltest du beim Umgang mit der Pflanze in Gärten mit kleinen Kindern Vorsicht walten lassen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der einzigartigen Krallenform der Blüten kaum.
Licht
Schatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Apr – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.44 m
Wähle für die Pflanzung einen schattigen oder halbschattigen Platz, etwa im Saum unter Gehölzen.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, da die Pflanze keine längere Trockenheit verträgt.
Als Mittelzehrer (Pflanze mit normalem Nährstoffbedarf) benötigt sie keine zusätzlichen Düngergaben in herkömmlicher Gartenerde.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Achte beim Einsetzen darauf, den Wurzelballen nicht zu beschädigen, um die Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilz und Wurzel) zu erhalten.
Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; das Stehenlassen der verblühten Stängel fördert die natürliche Selbstaussaat.
Eine Vermehrung erfolgt am einfachsten über Samen, die im Herbst direkt an Ort und Stelle ausgebracht werden.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – beide Arten teilen sich den Anspruch an frische, schattige Standorte und bilden einen dichten, natürlichen Teppich.
Die Ährige Teufelskralle (Phyteuma spicatum) wird botanisch als Artengruppe geführt und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz heimisch. Sie besiedelt bevorzugt frische Standorte im Halbschatten und Schatten, was ihrem natürlichen Vorkommen in krautreichen Laubmischwäldern entspricht. Ein markantes Merkmal ist der ährenförmige Blütenstand, der aus vielen kleinen, röhrenförmigen Blüten besteht. Als ausdauernde, krautige Pflanze ist sie ein fester Bestandteil der regionalen Flora und gilt laut Roter Liste als ungefährdet.
3 Videos zu Ährige Teufelskralle (Artengruppe)



3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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