Bild folgtKI-generierte IllustrationPicea schrenkiana
Auch bekannt als: Picea schrenkiana
Wer die Schrenks Fichte (Picea schrenkiana) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihrer schmalen, fast säulenförmigen Krone und den elegant herabhängenden Zweigen ist sie eine imposante Erscheinung. In deinem Naturgarten ist dieser Baum ein wertvoller Ganzjahresschutz für unsere gebietsfremd Vogelwelt, da das dichte Nadelwerk hervorragende Versteckmöglichkeiten bietet. Besonders die Tannenmeise (Periparus ater) und der Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra) finden hier Zuflucht und Nahrung. Du solltest jedoch den enormen Platzbedarf dieses Baumes einplanen, damit er sich über die Jahrzehnte frei entfalten kann. Wenn du den Platz hast, setzt du mit dieser Fichte ein dauerhaftes Zeichen für den Artenschutz.
Ein majestätischer Riese: 34 Meter Naturdenkmal und sicherer Zufluchtsort für Vögel.
Obwohl sie ursprünglich aus Asien stammt, erfüllt die Schrenks Fichte in unseren Gärten wichtige ökologische Funktionen. In ihrem dichten Geäst finden Vögel wie die Tannenmeise (Periparus ater) sichere Nistplätze, die vor Nesträubern geschützt sind. Die Samen in den hängenden Zapfen dienen im Winter als energiereiche Nahrung für den Fichtenkreuzschnabel (Loxia curvirostra). Da die Pflanze verholzt ist, fungiert sie über Jahrzehnte als massiver Kohlenstoffspeicher. Auch für Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) bietet die Struktur des Baumes ideale Bedingungen für den Bau ihrer Kobel (Nester der Eichhörnchen). Durch die späte Samenreife ist sie eine wichtige Futterquelle, wenn andere Ressourcen bereits erschöpft sind.
Die Schrenks Fichte ist als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt primär an den sehr spitzen Nadeln, die bei Kontakt zu schmerzhaften Stichen führen können, sowie an der beachtlichen Wuchshöhe von 34.64 m, die bei Stürmen ein gewisses Risiko durch Astbruch birgt. Zudem kann das austretende Harz bei Hautkontakt klebrige Rückstände hinterlassen, die gelegentlich Hautreizungen verursachen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
60 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Standort mit viel Freiraum, um den natürlichen Wuchs nicht zu behindern.
Der Boden sollte tiefgründig und gut durchlässig sein; vermeide unbedingt Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Achte auf eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit, besonders in trockenen Sommermonaten benötigen junge Bäume regelmäßige Wassergaben.
Pflanze den Baum im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Bodenfrost herrscht.
Da der Baum genau 34.64 m hoch wird, ist ein Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Stromleitungen zwingend erforderlich.
Eine Bodenvorbereitung mit Kompost unterstützt das Anwachsen in den ersten Jahren.
Ein Rückschnitt ist nicht zu empfehlen, da er die charakteristische Wuchsform dauerhaft schädigt.
Gute Partnerin: Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca) – sie bildet einen heimischen Bodenteppich im Halbschatten unter dem Baum.
Die Schrenks Fichte gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist ursprünglich in den Gebirgsregionen Zentralasiens beheimatet. Dort besiedelt sie bevorzugt die montane Stufe (die Bergwaldstufe zwischen 1.300 und 3.600 Metern) auf kalkhaltigen Untergründen. Als Baum erreicht sie eine beachtliche Statur und zeichnet sich durch ihre tiefgrüne, radial angeordnete Benadelung aus. Die Art ist extrem winterhart und an raues Klima angepasst, was sie auch in unseren Breiten zu einem sehr robusten Gartenbewohner macht. Im Vergleich zur heimischen Fichte wächst sie deutlich schmaler und behält ihre unteren Äste oft länger.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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