Bild folgtKI-generierte IllustrationPicris hieracioides subsp. umbellata
Schon von weitem fällt das Pippau-Bitterkraut durch seine leuchtend gelben Korbblüten und die charakteristisch behaarten Stängel auf. Mit einer Wuchshöhe von 0,45 m ist diese krautige Pflanze eine ideale Besetzung für sonnige Beete, die Struktur ohne Wuchergefahr suchen. Da sie in Deutschland und der Schweiz indigen (einheimisch) ist, passt sie perfekt in unsere Ökosysteme. Die sehr leichten Samen nutzen den Wind zur Ausbreitung und finden so zielsicher ihren Platz im Garten. Wenn du einen kalkhaltigen Boden hast, bietet diese Art eine wunderbare Möglichkeit, die heimische Flora zu unterstützen. Probiere es aus und schaffe einen wertvollen Trittstein für die Natur direkt vor deiner Terrassentür.
Heimische Leuchtkraft für Kalkböden: Kompakt, robust und windverliebt.
Nach aktuellen ökologischen Daten spielt das Pippau-Bitterkraut eine wichtige Rolle als heimischer Bestandteil der Flora. Besonders bemerkenswert ist die Strategie der Fernausbreitung: Die Samen sind mit 1,0665 mg extrem leicht und werden durch den Wind verbreitet, was die Vernetzung von Lebensräumen fördert. Da die Pflanze auf basenreichen Böden gedeiht, stützt sie die spezifische Biodiversität dieser Standorte. Die Korbblüten stellen eine Struktur dar, die typischerweise von verschiedenen Bestäubergruppen zur Nahrungsaufnahme genutzt wird. Durch die indigenen Wurzeln in unserer Region ist sie optimal in das lokale Netzwerk aus Mykorrhiza-Pilzen (AM-Mykorrhiza) und Bodenorganismen eingebunden.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies liegt an der rauen Behaarung und dem Milchsaft, die bei Hautkontakt oder Verzehr unangenehm sein können. Bei versehentlichem Verzehr oder Kontaktproblemen wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Achte bei der Gartenarbeit darauf, die Pflanze an Stellen zu setzen, die nicht als Hauptspielfläche für Kleinkinder dienen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.452 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtzahl 8), da die Pflanze viel direktes Sonnenlicht benötigt.
Boden: Der Boden sollte kalkhaltig (basisch) und mittel nährstoffreich sein, um optimale Bedingungen zu bieten.
Feuchtigkeit: Achte auf eine mäßig feuchte (frische) Bodenbeschaffenheit; längere Staunässe sollte vermieden werden.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Pflanzung ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden frostfrei ist.
Wuchshöhe: Plane genau 0,45 m Platz in der Höhe ein, damit die Pflanze ihre natürliche Form entfalten kann.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über 1,0665 mg leichte Samen (Diasporen) durch den Wind selbstständig im Garten.
Pflege: Da sie nicht verholzt, können vertrocknete Triebe im Spätwinter bodennah entfernt werden.
Pflanzpartner: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine hervorragende Partnerin, da sie ebenfalls kalkhaltige Standorte schätzt und die gelbe Blüte farblich ergänzt.
Das Pippau-Bitterkraut (Picris hieracioides subsp. umbellata) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist eine nicht verholzte, breitblättrige krautige Pflanze, die vor allem in den gemäßigten Zonen Deutschlands und der Schweiz verbreitet ist. Als Archäophyt (Pflanze, die vor 1492 eingeführt wurde) oder indigene Art besiedelt sie bevorzugt Standorte mit basenreichen (kalkhaltigen) Bodenverhältnissen. Typisch ist ihr Vorkommen in mäßig feuchten Bereichen, wobei sie eine hohe Affinität zu kühleren, teils nördlich oder alpin geprägten Klimazonen zeigt.
1 Video zu Pippau-Bitterkraut
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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