Bild folgtKI-generierte IllustrationPicris rhagadioloides
Auch bekannt als: Picris rhagadioloides
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Arten
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dokumentiert
Du erkennst das Griechische Bitterkraut (Picris rhagadioloides) an seinen leuchtend gelben Zungenblüten und den charakteristischen, borstig behaarten Stängeln. Diese Art ist für Deinen Naturgarten besonders wertvoll, da sie auf extrem trockenen Standorten gedeiht und so Insekten der Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) einen Lebensraum bietet. Als Korbblütler stellt sie eine verlässliche Nahrungsquelle während ihrer Blütezeit im Juni dar. Mit dieser Pflanze förderst Du gezielt die Artenvielfalt auf kargen Böden, die sonst oft unbewachsen bleiben. Wenn Du einen sonnigen Platz im Garten hast, machst Du mit dieser robusten Art alles richtig.
Sonnengelbe Pionierpflanze für trockene Standorte und magere Böden
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten konzentriert das Bitterkraut sein Angebot an Nektar und Pollen auf den Monat Juni. In dieser Zeit stellt es eine wichtige Energiequelle für Insekten dar, die auf sonnige und warme Standorte spezialisiert sind. Als typische Art der Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) trägt sie zur biologischen Vielfalt in ökologisch wertvollen Gartenbereichen bei. Da die Pflanze trockene Bedingungen bevorzugt, unterstützt sie besonders die Fauna, die an sommerliche Hitzeperioden angepasst ist. Ihre Rolle als Pionierpflanze ermöglicht die Besiedlung karger Flächen, wodurch Du die natürliche Bodenentwicklung in Deinem Garten förderst.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Bitte achte darauf, dass vor allem kleine Kinder keine Teile der Pflanze in den Mund nehmen. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme von Pflanzenteilen erreichst Du den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wähle für die Pflanzung einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direktem Sonnenlicht.
Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffarm sein; vermeide Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) unbedingt.
Setze die Jungpflanzen im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst in die Erde.
Achte auf einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern, damit sich die Blattrosetten gut ausbreiten können.
Gießen ist nur in der Anwachsphase oder bei extrem langanhaltender Trockenheit notwendig.
Da die Pflanze zur Selbstaussaat neigt, solltest Du die Samenstände nach der Blüte im Juni stehen lassen.
Eine zusätzliche Düngung mit mineralischen Düngern ist nicht erforderlich und schadet der Standfestigkeit.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen sonnigen und trockenen Standortansprüche teilt.
Das Bitterkraut (Picris rhagadioloides) ist ein Vertreter der Familie der Korbblütler (Asteraceae). In unserer Region besiedelt es vorzugsweise Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Böschungen. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre gelben Blütenköpfe aus, die ausschließlich aus Zungenblüten bestehen. Ein typisches Merkmal sind die rauen, oft mit Widerhaken versehenen Haare an den Stängeln. Diese morphologische (gestaltliche) Besonderheit hilft Dir bei der sicheren Unterscheidung von anderen gelb blühenden Korbblütlern in Deiner Umgebung.
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•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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