Bild folgtKI-generierte IllustrationPilosella bauhini subsp. bauhini
Du erkennst Bauhins Habichtskraut (Pilosella bauhini subsp. bauhini) an seinen oberirdischen Ausläufern und den charakteristisch behaarten Blattrosetten, aus denen die gelben Blütenköpfe ragen. Als heimische Art ist sie eine ideale Wahl für trockene Standorte, an denen viele andere Pflanzen aufgeben. Sie dient als robuster Bodendecker für sonnige Magerstellen und hilft dabei, offene Bodenstellen in deinem Garten natürlich zu schließen. Durch ihren speziellen Wuchs besetzt sie ökologische Nischen in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Wenn du eine unkomplizierte, naturheilkundlich unbedenkliche Art für deine sonnigen Steingartenpartien suchst, liegst du hier genau richtig.
Die sonnenhungrige Überlebenskünstlerin für kalkreiche Magerböden.
Bauhins Habichtskraut ist als indigene Art ein wertvoller Bestandteil unserer heimischen Flora, besonders in trockenen Lebensräumen. Da sie als Schwachzehrer auf mageren Böden gedeiht, trägt sie zur Stabilisierung von Bodenoberflächen an Standorten bei, die für viele andere Pflanzen zu extrem sind. In natürlichen Pflanzengesellschaften wie dem Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiese) bietet sie Schutz und Lebensraum für bodennah lebende Insekten. Nach aktuellen ökologischen Einstufungen fördert sie die floristische Vielfalt in sonnigen Gartenbereichen. Auch wenn spezifische Bestäuberwechselwirkungen in dieser Datenlage nicht einzeln aufgeführt sind, ist sie als heimischer Korbblütler eine verlässliche Strukturpflanze für die lokale Biodiversität.
Bauhins Habichtskraut (Pilosella bauhini subsp. bauhini) ist als nicht kindersicher eingestuft. Die feinen Borstenhaare an den Blättern und Stängeln können bei direktem Kontakt Hautreizungen hervorrufen. Es empfiehlt sich daher, im Umgang mit der Pflanze Gartenhandschuhe zu tragen und darauf zu achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Ellenberg Licht 8: Wähle einen vollsonnigen Standort, idealerweise mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne pro Tag.
Boden: Die Pflanze benötigt einen mageren Boden (Schwachzehrer); vermeide Düngergaben unbedingt.
Ellenberg Feuchte 3: Der Platz sollte trocken sein; sorge bei schweren Böden für eine Kiesbeimischung zur besseren Entwässerung.
Reaktion 7: Ein kalkhaltiger oder basischer Untergrund ist für das Gedeihen dieser Art optimal.
Pflanzzeit: Setze das Habichtskraut im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November.
Pflanzabstand: Halte etwa 20 Zentimeter Abstand ein, damit die Ausläufer genügend Raum zur Ausbreitung finden.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich; lass die Samenstände für die natürliche Vermehrung über den Winter stehen.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) — sie hat identische Ansprüche an Kalk und Sonne und ergänzt die gelbe Blüte mit ihren violetten Tönen.
Bauhins Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) innerhalb der Ordnung der Asterales. In der Region Deutschland ist die Pflanze indigen und besiedelt natürlicherweise kalkhaltige Magerrasen, Bahndämme oder felsige Hänge. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre langen, beblätterten Ausläufer und die typischen, hellgelben Zungenblüten aus. Die bläulich-grünen Blätter sind mit Borstenhaaren besetzt, was einen effektiven Verdunstungsschutz an extrem sonnigen Plätzen darstellt. Als Schwachzehrer ist sie perfekt an nährstoffarme Bodenverhältnisse angepasst.
•FloraWeb / BfN
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•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
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