Bild folgtKI-generierte IllustrationPilosella bauhini subsp. magyarica
Typisch fuer das Ungarische Bauhin-Habichtskraut (Pilosella bauhini subsp. magyarica) sind seine leuchtend gelben Bluetenkoepfe, die an langen, behaarten Stielen ueber den am Boden liegenden Blattrosetten thronen. Als heimischer Korbbluetler (Pflanzenfamilie mit koepfchenartigen Bluetenstaenden) ist diese Art perfekt an trockene Standorte angepasst. Sie besiedelt von Natur aus Xerothermrasen (warme, trockene Magerwiesen) und bereichert so kiesige oder sandige Gartenbereiche um eine robuste Komponente. Da sie indigen (einheimisch) ist, passt sie hervorragend in ein oekologisches Pflanzkonzept fuer trockene Lagen. Wenn du eine pflegeleichte Loesung fuer sonnige Plaetze suchst, triffst du mit dieser Pflanze eine gute Wahl.
Die robuste Sonnenanbeterin: Heimische Kraft fuer trockene Kalkboeden.
Das Ungarische Bauhin-Habichtskraut ist als indigene (einheimische) Art ein wertvoller Bestandteil der regionalen Flora. Es ist speziell an das Leben auf Xerothermrasen (trockene, sonnige Grasflaechen) angepasst, die heute oft selten gewordene Lebensraeume darstellen. Als Schwachzehrer traegt es dazu bei, die Bodenstruktur an kargen Standorten zu festigen, ohne die Flaeche zu ueberwuchern. Die Pflanze foerdert die spezialisierte Artenvielfalt auf basischen (kalkhaltigen) Untergruenden. In Trockengaerten dient sie als wichtiger Lueckenfueller, der auch bei extremer Hitze und Trockenheit stabil bleibt und das Mikroklima am Boden schuetzt.
Gemaess den Datenbankangaben ist das Ungarische Bauhin-Habichtskraut als nicht kindersicher eingestuft. Da viele Habichtskrauter Bitterstoffe oder Milchsaft enthalten, sollten Pflanzenteile nicht verzehrt werden. Bei empfindlichen Personen koennen die feinen Haare der Blaetter leichte Hautreizungen verursachen; im Zweifelsfall empfiehlt sich das Tragen von Gartenhandschuhen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Ellenberg Licht 8: Waehle einen vollsonnigen Platz im Garten, der mindestens sechs bis acht Stunden direkte Sonne erhaelt.
Ellenberg Feuchte 3: Der Boden muss trocken sein; vermeide Staunaesse (stehendes Wasser) durch eine gute Drainage (Wasserabfluss aus Kies oder Sand).
Ellenberg Naehrstoffe 3: Als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Naehrstoffbedarf) sollte sie auf magerem Boden stehen; duenge die Flaeche nicht.
Ellenberg Reaktion 7: Die Pflanze benoetigt einen kalkhaltigen oder basischen Untergrund; ideal sind schotterige oder sandige Gartenbereiche.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze entweder im Fruehjahr (Maerz bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflege: Ein Rueckschnitt ist nicht notwendig; die Vermehrung erfolgt unkompliziert ueber oberirdische Auslaeufer.
Pflanzpartner: Die Kartaeuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen Standortansprueche an Trockenheit und Kalk teilt.
Dieses Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine Unterart des Bauhin-Habichtskrauts. Es ist in Deutschland heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Boeschungen. Morphologisch zeichnet es sich durch bodenstaendige Blattrosetten und die Bildung von Auslaeufern aus, mit denen es lockere Teppiche bildet. Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige (basische) Boeden und ist an Naehrstoffarmut angepasst. In der freien Landschaft gilt sie als wichtige Kennart fuer trockenwarme Standorte.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →