Bild folgtKI-generierte IllustrationPilosella dubia
Auch bekannt als: Pilosella dubia
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
An ihren leuchtend gelben Korbblüten und den behaarten Blattrosetten lässt sich (Pilosella dubia) sofort erkennen. In deinem Naturgarten ist dieses Habichtskraut ein kleiner, aber feiner Beitrag zum Artenschutz, da es als wichtige Futterquelle für spezialisierte Falter wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) dient. Die Pflanze ist indigen (einheimisch) und fügt sich perfekt in sonnige Wiesen ein. Durch ihre Robustheit ist sie eine ideale Wahl, wenn du ökologische Akzente auf kargen Flächen setzen möchtest. Wenn du einen mageren Standort im Garten hast, machst du mit dieser Art alles richtig.
Scheckenfalter-Magnet: Die gelbe Kraftquelle für deinen sonnigen Magerrasen.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
network_loading_state
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist (Pilosella dubia) eine wertvolle Nektarquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders der Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea aetherie) profitieren von dem Angebot im Juni. Auch der Amerikanische Distelfalter (Vanessa virginiensis) und der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) suchen die Blüten gezielt auf. Da die Pflanze indigen (einheimisch) ist, ist sie optimal auf die Bedürfnisse unserer heimischen Insektenwelt abgestimmt. Durch das Stehenlassen der verblühten Stängel bietest du zudem einen natürlichen Winteraspekt für Kleinstlebewesen.
Bitte beachte, dass (Pilosella dubia) als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist daher Vorsicht geboten, wenn Kinder im Garten spielen. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Die Pflanze sollte nicht verzehrt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jun
Bioregion
Continental
Wähle einen vollsonnigen Standort für eine kräftige Blüte.
Der Boden sollte nährstoffarm und gut durchlässig sein; Staunässe unbedingt vermeiden.
Pflanzzeit im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden nicht gefroren ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 20 Zentimetern ein, damit sich die Rosetten gut ausbreiten können.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht notwendig, da die Pflanze an Magerstandorte angepasst ist.
Gießen ist nur bei extremer Trockenheit in der Anwachsphase erforderlich.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die natürlichen Ausläufer der Pflanze.
Gute Partnerin: Schafgarbe (Achillea millefolium) — sie hat die gleichen Standortansprüche und ergänzt das Nahrungsangebot für Insekten hervorragend.
Dieses Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum umfasst vor allem trockene Standorte und sonnige Magerwiesen. Die Pflanze geht eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhizapilze) ein, was ihr hilft, Nährstoffe aus kargen Böden effizient aufzunehmen. Taxonomisch zeichnet sich die Gattung (Pilosella) durch die Bildung oberirdischer Ausläufer aus, was sie von den echten Habichtskräutern unterscheidet.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →