Bild folgtKI-generierte IllustrationPilosella echioides
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Typisch für das Natterkopf-Habichtskraut sind seine borstig behaarten Stängel und Blätter, die ihm ein wehrhaftes, aber faszinierendes Aussehen verleihen. Als Spezialist für extrem trockene und nährstoffarme Standorte ist diese Pflanze ein wahrer Überlebenskünstler in Zeiten heißer Sommer. In deinem Naturgarten besetzt sie ökologische Nischen, in denen die meisten anderen Stauden längst aufgeben würden. Sie fördert die Vielfalt auf kargen Flächen und stabilisiert das ökologische Gefüge in sonnigen Beeten. Wenn du einen Platz hast, der für alles andere zu trocken ist, machst du mit dieser Art alles richtig.
Trockenkünstler für karge Sonnenplätze: 40 cm pure Robustheit ohne Gießkannenzwang.
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Nach aktuellen ökologischen Daten ist das Natterkopf-Habichtskraut eine wertvolle Komponente für Xerothermrasen (trockene Wärme-Lebensräume). Da es auf Böden gedeiht, die für viele andere Arten zu nährstoffarm sind, erhält es die Biodiversität in kargen Gartenbereichen. Als Korbblütler stellt es prinzipiell eine wichtige Ressource für pollen- und nektarsuchende Insekten dar, die auf trockene Offenlandschaften spezialisiert sind. Im Winter dienen die vertrockneten Stängel als wichtige Überwinterungsstrukturen. Da die Pflanze auch mit extremer Hitze und Trockenheit (Feuchtewert 2) umgehen kann, ist sie ein zukunftssicherer Baustein für den naturnahen Garten im Klimawandel.
Nach den vorliegenden Daten ist das Natterkopf-Habichtskraut als nicht kindersicher eingestuft. Die borstige Behaarung kann bei empfindlicher Haut mechanische Reizungen auslösen. Achte darauf, dass Kinder die Pflanze nicht in den Mund nehmen. Im Falle von Unsicherheiten oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.403 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonne pro Tag (Ellenberg Licht 8).
Boden: Der Boden sollte mager und nährstoffarm sein; dünge die Pflanze niemals (Schwachzehrer).
Feuchtigkeit: Halte den Bereich trocken, da die Art sehr gut mit Wassermangel zurechtkommt (Feuchtezahl 2).
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November.
Wuchshöhe: Berücksichtige bei der Planung eine Endhöhe von 0,4 m.
Vorbereitung: Bei schweren Böden solltest du Sand oder Kies einarbeiten, um eine gute Drainage zu gewährleisten.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht notwendig; lass die Pflanze zur Selbstaussaat einfach gewähren.
Pflanzpartner: Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist ein idealer Nachbar, da er dieselben trockenen Magerstandorte bevorzugt.
Das Natterkopf-Habichtskraut (Pilosella echioides) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) auf neutralen bis schwach sauren Böden. Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,4 m und bildet charakteristische breite Blätter mit einer Fläche von etwa 496 mm² aus. Als Indigen (einheimische Art) ist sie perfekt an die klimatischen Bedingungen der Region angepasst und gilt laut Roter Liste als ungefährdet.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →