Bild folgtKI-generierte IllustrationPilosella piloselloides subsp. piloselloides
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
An seinen leuchtend gelben Korbblüten auf den fast blattlosen Stängeln lässt sich das Florentiner Habichtskraut (Pilosella piloselloides subsp. piloselloides) sofort erkennen. Diese ausdauernde Wildstaude ist ein echter Gewinn für deinen Garten, da sie auf sonnigen Plätzen wenig Arbeit macht und gleichzeitig eine wichtige ökologische Nische füllt. Besonders kleine Wildbienen wie die Weißbinden-Schmalbiene (Lasioglossum albocinctum) oder die Verkannte Goldfurchenbiene (Halictus confusus) profitieren stark von dem Pollen- und Nektarangebot. In deinem Garten schaffst du damit eine verlässliche Lebensgrundlage für spezialisierte Insekten, die auf kalkhaltige Standorte angewiesen sind. Wenn du eine robuste, heimische Pflanze suchst, die auch trockene Phasen gut übersteht, ist diese Art eine hervorragende Wahl für dich.
Gelbe Blütenpracht für die Verkannte Goldfurchenbiene auf 0.69 m Höhe.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Florentiner Habichtskraut eine wertvolle Tankstelle für diverse Insektenarten. Besonders die Grobpunktierte Kleesandbiene und die Verkannte Goldfurchenbiene (Halictus confusus) nutzen die Pflanze als wichtige Nahrungsquelle. Auch die Weißbinden-Schmalbiene (Lasioglossum albocinctum) gehört zu den regelmäßigen Besuchern. Neben Wildbienen locken die Blüten auch Käfer an, wie etwa den Vierpunktigen Kiefernprachtkäfer (Anthaxia quadripunctata). Da die Samenstände im Herbst und Winter stehen bleiben, bieten sie Nahrung für Vögel und dienen als wichtiges Winterquartier für kleine Lebewesen in den hohlen Stängeln. So förderst du mit nur einer Pflanzenart die gesamte Nahrungskette in deinem Garten.
Die Pflanze wird als nicht ausdrücklich kindersicher eingestuft, weshalb Kleinkinder keine Pflanzenteile in den Mund stecken sollten. Die Behaarung der Blätter kann bei sehr empfindlicher Haut in seltenen Fällen leichte Reizungen verursachen. Bei Unsicherheiten oder nach versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.249 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8: mindestens 6 Stunden direkte Sonne).
Der Boden sollte kalkhaltig beziehungsweise basisch (Reaktion 8) und normal beschaffen sein.
Achte auf mäßige Feuchtigkeit (Feuchte 4: frisch), vermeide aber Staunässe durch gute Drainage.
Pflanzzeit: Setze Jungpflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Halte die exakte Wuchshöhe von 0.69 m bei der Beetplanung im Blick und lasse 25 cm Pflanzabstand.
Eine zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig, da die Art als Mittelzehrer mit normalem Gartenboden auskommt.
Vermehrung erfolgt unkompliziert über die natürliche Selbstaussaat oder Teilung der Rosetten.
Schneide verblühte Stängel erst im Spätwinter zurück, damit Insekten darin überwintern können.
Gute Partnerin: Der Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) – beide lieben sonnige, kalkreiche Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend.
Das Florentiner Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine heimische (indigene) Art. Sein natürlicher Lebensraum umfasst meist sonnige, trockene und kalkhaltige Standorte wie Magerrasen oder Wegränder. Die Pflanze ist ein Mittelzehrer (besiedelt Böden mit mittlerem Nährstoffgehalt) und erreicht eine charakteristische Wuchshöhe von 0.69 m. Typisch für die Morphologie sind die grundständigen Blattrosetten mit breitblättrigen, behaarten Blättern, aus denen der meist verzweigte Blütenstand emporwächst.
3 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →