Bild folgtKI-generierte IllustrationPilosella piloselloides subsp. praealta
An ihrem markanten, bis zu 0,69 m hohen Wuchs und den leuchtend gelben Blütenköpfen lässt sich Pilosella piloselloides subsp. praealta sofort erkennen. Als typische Bewohnerin sonniger Magerstandorte bringt sie wertvolle Struktur in deinen Naturgarten und besiedelt Nischen, die für viele andere Pflanzen zu karg sind. Da sie kalkhaltige und nährstoffarme Böden bevorzugt, ist sie eine wichtige Charakterart für ökologisch wertvolle Trockenbiotope. Du machst hier alles richtig, wenn du ihr einen Platz gibst, der kaum gedüngt wird und den ganzen Tag in der prallen Sonne liegt. So schaffst du ein dauerhaftes Refugium für spezialisierte Insekten, die auf offene, warme Lebensräume angewiesen sind.
Sonnengelbe Struktur auf 0,69 m: Die Spezialistin für kalkreiche Magerböden.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen ist diese Art ein wichtiger Bestandteil von Magerwiesen-Ökosystemen. Als Korbblütler stellt sie Pollen und Nektar in einer Form bereit, die für viele Bestäubergruppen leicht zugänglich ist. Da sie auf stickstoffarmen Böden gedeiht, trägt sie zur Stabilisierung der Artenvielfalt in Habitaten bei, die durch Überdüngung gefährdet sind. Die Samenstände bieten in der Nachblütezeit eine natürliche Ressource für die lokale Fauna. Mit ihrer Blattfläche von 183,03 mm² trägt sie zudem zur mikroklimatischen Kühlung des Bodens in sonnenexponierten Lagen bei, ohne andere Pflanzen zu beschatten.
Pilosella piloselloides subsp. praealta ist eine heimische Wildpflanze ohne bekannte starke Toxizität. Da sie in der Datenbank als nicht explizit kindersicher aufgeführt ist, sollte sie wie alle Zier- und Wildpflanzen nicht verzehrt werden. Ein verantwortungsbewusster Umgang im Garten ist ausreichend, da keine akuten Vergiftungsgefahren für Menschen oder Haustiere dokumentiert sind.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.693 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Sonnenanbeter: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 9), der über viele Stunden direkte Sonneneinstrahlung erhält.
Bodenbeschaffenheit: Die Pflanze benötigt einen mageren (nährstoffarmen) und kalkhaltigen (basischen) Untergrund.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein; Staunässe muss jedoch unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze das Habichtskraut im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Pflanzabstand: Achte auf etwa 25 cm Abstand, damit die Grundrosetten ausreichend Licht erhalten.
Pflege: Düngung ist nicht erforderlich, da die Pflanze ein Schwachzehrer (Magerzeiger) ist und bei zu viel Stickstoff verdrängt wird.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie teilt die Vorliebe für kalkreiche Sonnenstandorte und bietet eine ergänzende Blütenform für Bestäuber.
Das Hohe Florentiner Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz indigen (einheimisch). Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie basenreiche Schotter- und Wegränder. Morphologisch zeichnet sich diese krautige Pflanze durch eine Blattrosette und einen auffällig hohen, meist unbeblätterten Stängel aus. Mit einer exakten Wuchshöhe von 0,69 m gehört sie zu den stattlicheren Vertretern ihrer Gattung und zeigt eine beachtliche Anpassung an trockene Standorte.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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