Bild folgtKI-generierte IllustrationPilosella prussica
Typisch fuer das Preußische Habichtskraut (Pilosella prussica) sind die gelben Blütenköpfchen auf behaarten Stängeln, die aus einer bodenständigen Blattrosette emporwachsen. Als heimische (indigene) Art ist sie perfekt an unser Klima angepasst und besetzt wertvolle Nischen in naturnahen Gärten. Besonders wichtig ist die Pflanze, weil sie als Korbblütler (Blütenstand aus vielen Einzelblüten) eine leicht zugängliche Nahrungsquelle in der Jahresmitte darstellt. Auch wenn spezielle Bestäubungsdaten hier oft fehlen, zeigt die Erfahrung, dass solche Wildpflanzen die lokale Insektenvielfalt stabilisieren. Es besiedelt zuverlässig mäßig feuchte Standorte und verlangt kaum Aufmerksamkeit von dir. Wenn du einen unkomplizierten Beitrag zum Artenschutz leisten willst, ist dieses Habichtskraut eine hervorragende Wahl.
Heimisches Goldstück: Robuste Dauerblüherin für naturnahe, mäßig feuchte Gärten.
Als indigene Art bietet das Preußische Habichtskraut eine verlässliche Nahrungsgrundlage für die lokale Fauna. Die Blütezeit im Juni und Juli schließt eine wichtige Lücke im Sommer, wenn viele Frühjahrsblüher bereits verblüht sind. Da es sich um einen Korbblütler handelt, ist der Nektar für viele Bestäuber mit kurzen Rüsseln leicht erreichbar. In naturnahen Gärten ist zu beobachten, dass solche Arten oft von kleinen Wildbienen und Schwebfliegen besucht werden. Auch die Samenreife im Spätsommer ist von Bedeutung, da sie Futter für verschiedene Vogelarten bereitstellt. Durch die Förderung solcher heimischen Wildpflanzen stärkst du das ökologische Gleichgewicht in deiner Nachbarschaft nachhaltig.
Das Preußische Habichtskraut wird in gärtnerischen Datenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungen bekannt sind, solltest du beim Umgang mit der Pflanze vorsichtig sein und Kinder darauf hinweisen, keine Pflanzenteile in den Mund zu nehmen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen mäßig warmen Platz im Garten, der nicht der extremen Mittagshitze ausgesetzt ist.
Bodenfeuchte: Achte auf einen frischen Boden, was bedeutet, dass die Erde mäßig feucht sein sollte und nie ganz austrocknet.
Bodenbeschaffenheit: Die Pflanze gedeiht am besten auf neutralen bis schwach sauren Böden; eine Gabe von Kalk ist meist nicht nötig.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen zwischen März und Mai, damit sie sich vor dem Sommer etablieren können.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung von September bis November ist ideal, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Pflege: Die Art ist sehr genügsam; ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, da die Samenreife wichtig für die Natur ist.
Vermehrung: Das Habichtskraut sorgt durch Selbstaussaat und Ausläufer meist selbst für seinen Fortbestand.
Wasserabzug: Sorge für einen guten Wasserabzug (Drainage), damit an nassen Tagen keine Fäulnis an den Wurzeln entsteht.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) – sie hat ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte und ergänzt das Gelb des Habichtskrauts optisch sehr gut.
Das Preußische Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist in Deutschland als heimische Art fest etabliert. Es bevorzugt natürliche Lebensräume mit neutralen bis schwach sauren Bodenverhältnissen (pH-Wert). Die Pflanze wächst ausdauernd und bildet Rosetten, wobei die Blütenstände in den Monaten Juni und Juli erscheinen. Morphologisch ist sie durch ihre Behaarung und die spezifische Anordnung der Zungenblüten (einzelne Blütenblätter des Korbes) gekennzeichnet. Sein Status auf der Roten Liste wird als ungefährdet geführt, was es zu einer robusten Wahl für den Garten macht.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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