Bild folgtKI-generierte IllustrationPilosella visianii
Auch bekannt als: Pilosella visianii
Schon von weitem fällt Visianis Habichtskraut (Pilosella visianii) durch seine leuchtend gelben Korbblüten auf, die an sonnigen Tagen ihre volle Pracht entfalten. Als wärmeliebende Pflanze ist sie eine echte Spezialistin für trockene und magere Stellen in deinem Garten, an denen andere Gewächse oft aufgeben. Da sie in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch) ist, leistet sie einen wertvollen Beitrag zur regionalen Artenvielfalt auf kargen Böden. Auch wenn uns für diese spezielle Art keine detaillierten Insektendaten vorliegen, sind Korbblütler allgemein eine wichtige Anlaufstelle im Naturhaushalt. Wenn du einen sonnigen Standort hast, ist dieses Habichtskraut die ideale Wahl für dich.
Sonnengelbe Seltenheit: Ein robustes Juwel für trockene und magere Gartenplätze.
Visianis Habichtskraut (Pilosella visianii) blüht im Juni und stellt in dieser Zeit eine wichtige Ressource in naturnahen Gärten dar. Als indigene (einheimische) Art ist sie perfekt in das lokale Ökosystem integriert. Da sie trockene Magerstandorte bevorzugt, unterstützt sie besonders die Lebensgemeinschaften von Trockenrasen. Diese Standorte sind oft sehr artenreich, da hier konkurrenzschwache Pflanzen eine wichtige Nische finden. Auch wenn aktuell keine spezifischen Bestäubungsdaten für diese seltene Art vorliegen, ist sie als Korbblütler grundsätzlich eine wertvolle Tankstelle für viele Fluginsekten. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände zudem als kleine Nahrungsquelle für Vögel.
Visianis Habichtskraut wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten mit kleinen Kindern sollte die Pflanze daher mit Bedacht platziert werden, idealerweise außerhalb von Spielbereichen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs oder bei Unsicherheiten wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze als wärmeliebend (Temperaturwert 7) gilt.
Boden: Die Erde sollte mager (nährstoffarm) und gut durchlässig sein; Visianis Habichtskraut ist ein Schwachzehrer.
Feuchtigkeit: Halte den Boden eher trocken; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Pflanzabstand: Setze die Pflanzen mit etwa 20 Zentimetern Abstand, damit sich die Rosetten gut entwickeln können.
Pflege: Die Art ist sehr pflegeleicht; ein Rückschnitt nach der Blüte im Juni ist möglich, aber für die Selbstaussaat nicht ratsam.
Vermehrung: Die Pflanze erhält sich an geeigneten Stellen meist von selbst durch ihre Samen.
Gute Partnerin: Die Karthäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) — sie teilt die Vorliebe für trockene Magerstandorte und bietet einen schönen Kontrast.
Visianis Habichtskraut (Pilosella visianii) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Deutschland und Österreich ist die Art heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Sie bildet am Boden Blattrosetten aus und ist als ausdauernde, krautige Pflanze hervorragend an nährstoffarme Verhältnisse angepasst. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch die typische Korbblütenform aus, bei der viele kleine Einzelblüten einen scheinbaren Gesamtblütenkopf bilden. Durch ihre Vorliebe für Wärme gilt sie als charakteristische Art trockener Standorte.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →