Bild folgtKI-generierte IllustrationPimpinella major subsp. major
Auch bekannt als: Pimpinella major subsp. major
17
Arten
interagieren
34
Interaktionen
dokumentiert
Typisch fuer die Große Pimpinelle (Pimpinella major subsp. major) sind ihre markanten, gefiederten Blaetter und die grazilen weißen Doppeldolden, die wie feine Schirme ueber dem Beet schweben. Mit dieser heimischen Wildstaude holst du dir eine wichtige Futterquelle fuer spezialisierte Insekten in den Garten, von der besonders Schwebfliegen und seltene Ritterfalter profitieren. Unter anderem besuchen die Hainschwebfliege (Episyrphus balteatus) und der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) die Blueten, um Nektar zu tanken. Wenn du einen eher feuchten, naehrstoffreichen Platz im Halbschatten hast, ist sie genau die richtige Wahl. Du wirst sehen, wie lebendig dein Garten wird, wenn diese Doldenblueherin erst einmal Fuß gefasst hat.
Edle Schirmblueherin: Die wichtige Nektartankstelle fuer den Schwalbenschwanz.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist die Große Pimpinelle eine wertvolle Anlaufstelle fuer Schwebfliegen wie die Zweistreifige Wespenschwebfliege (Chrysotoxum bicinctum) und die Spaete Schwebfliege (Eupeodes corollae). Auch die Breitband-Schwebfliege (Eupeodes latifasciatus) nutzt das Angebot intensiv. Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung fuer Ritterfalter: Der Schwalbenschwanz (Papilio machaon) sowie die Arten Papilio alexanor und Papilio hospiton fliegen die Dolden gezielt an. Durch die leichten Diasporen (Samen) von etwa 2,04 mg ist eine Fernausbreitung durch Wind moeglich, was zur Vernetzung von Lebensraeumen beitraegt.
Bitte beachte, dass die Große Pimpinelle laut Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Da Verwechslungsgefahr mit anderen, teils giftigen Doldenbluetlern besteht, solltest du die Pflanze nur dann verwenden, wenn du sie sicher bestimmen kannst. Im Zweifelsfall ist im Garten Vorsicht geboten, wenn kleine Kinder dort spielen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.62 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Waehle einen Platz im Halbschatten (Lichtzahl 6), damit sie vor der heißen Mittagssonne geschuetzt ist.
Boden: Der Boden sollte naehrstoffreich (Starkzehrer) und kalkhaltig (basisch) sein.
Feuchtigkeit: Halte das Substrat gleichmaeßig frisch (maeßig feucht), Staunaesse jedoch vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Pimpinelle am besten im Fruehling (Maerz bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshoehe: Plane fest mit einer Endhoehe von 0,62 m ein.
Pflege: Ein Rueckschnitt der verbluehten Staende kann im Spätwinter erfolgen, um Insekten einen Winterunterschlupf zu bieten.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet ihre leichten Samen (ca. 2 mg) auch ueber den Wind, was zu natuerlicher Selbstaussaat fuehrt.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) – sie liebt ebenfalls frische, naehrstoffreiche Standorte und bildet einen schoenen farblichen Kontrast.
Die Große Pimpinelle gehoert zur Familie der Doldenbluetler (Apiaceae) und ist eine in Deutschland heimische, ausdauernde krautige Pflanze. Ihr natuerlicher Lebensraum umfasst frische, naehrstoffreiche Wiesen und Waldraender auf kalkhaltigen Boeden. Markant ist ihre Wuchshoehe von genau 0,62 m sowie der kantig gefurchte Stängel, der sie von anderen Bibernellen unterscheidet. Als Starkzehrer (naehrstoffliebend) zeigt sie besonders fette Bodenverhaeltnisse an und ist ein fester Bestandteil unserer regionalen Flora.
2 Videos zu Große Pimpinelle


17 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•Mendeley_UK_2022
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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