Bild folgtKI-generierte IllustrationPinus abies
Auch bekannt als: Pinus abies
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Arten
interagieren
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Interaktionen
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Wirtsbeziehungen
Arten
Mit ihren hängenden Zapfen und den spitzen, einzeln am Zweig stehenden Nadeln fällt Pinus abies sofort auf. In deinem Naturgarten ist dieser Baum ein wertvoller Ankerpunkt, besonders für spezialisierte Schmetterlinge. Raupen von Arten wie dem Kiefernschwärmer (Sphinx pinastri) oder dem Glattbindigen Rindenspanner (Hypomecis punctinalis) sind auf dieses Gehölz als Futterquelle angewiesen. Wenn du ein Stück heimische Waldatmosphäre schaffen willst, liegst du mit dieser Wahl richtig. Achte lediglich auf den Platzbedarf, damit sich der Baum über Jahrzehnte frei entwickeln kann.
Kinderstube für den Kiefernschwärmer und sieben weitere heimische Nachtfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren acht Nachtfalterarten von diesem Baum. Die Raupen vom Kiefernschwärmer (Sphinx pinastri) und der Veränderlichen Rindeneule (Acronicta rumicis) nutzen die Nadeln als überlebenswichtige Nahrung. Auch der Doppelzahnspanner (Odontopera bidentata) und der Glattbindige Rindenspanner (Hypomecis punctinalis) sind hier zu finden. Zudem bietet das Gehölz dem Kiefern-Blütenspanner (Eupithecia abietaria) und dem Weißen Ligusterspanner (Siona lineata) eine Lebensgrundlage. Die Samen in den Zapfen dienen Vögeln als energiereiche Winternahrung, während die dichte Krone ganzjährig als geschützter Rückzugsort fungiert.
Die Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Die spitzen Nadeln können zu mechanischen Verletzungen führen, weshalb bei Kindern im Garten Vorsicht geboten ist. Im Falle von Fragen zur Sicherheit oder bei Unfällen erreichst du den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Pflanzzeit: Am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) pflanzen, solange der Boden offen ist.
Boden: Da die Pflanze eine arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) eingeht, ist ein belebter, nicht steriler Boden vorteilhaft.
Standort: Plane ausreichend Platz ein, da der Baum im Alter einen großen Radius beansprucht.
Wasserbedarf: In den ersten Standjahren bei sommerlicher Trockenheit regelmäßig gießen, bis die Wurzeln tiefere Schichten erreichen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich und würde den natürlichen, kegelförmigen Wuchs beeinträchtigen.
Sicherheit: Aufgrund der spitzen Nadeln ist die Pflanze als nicht kindersicher eingestuft; pflanze sie daher mit Abstand zu Spielbereichen.
Gute Partnerin: Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) – sie wächst natürlicherweise im Unterwuchs von Nadelwäldern und schätzt das durch die Nadeln entstehende saure Bodenmilieu.
Pinus abies gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). In Deutschland ist sie weit verbreitet und prägt natürliche Waldgesellschaften, vor allem in kühleren Lagen oder Gebirgsregionen. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren geraden Stamm und die etagenförmige Aststellung aus. Eine Besonderheit ist die arbuskuläre Mykorrhiza (AM) – eine Form der Pilz-Wurzel-Symbiose, bei der Pilzfäden in die Wurzelzellen eindringen, um den Nährstoffaustausch zu verbessern. Als immergrüner Nadelbaum behält er seine Blätter über mehrere Jahre.
8 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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