Bild folgtKI-generierte IllustrationPinus pinaster
Auch bekannt als: Igel-Kiefer, Igelkiefer, Strand-Kiefer, Sternkiefer, Strandkiefer, Seestrand-Kiefer, Bordeaux-Kiefer, Stern-Kiefer, See-Kiefer, Seekiefer, Meer-Kiefer
2
Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
2
Wirtsbeziehungen
Arten
Unverwechselbar ist die Strand-Kiefer (Pinus pinaster) durch ihre rötlich-braune, tief gefurchte Borke (Rinde) und die besonders kräftigen, langen Nadeln, die immer paarweise angeordnet sind. In deinem Naturgarten übernimmt dieser Nadelbaum eine wichtige Rolle als Lebensraum für spezialisierte Insekten. Besonders wertvoll ist sie als Futterquelle für die Raupen des Kiefernschwärmers (Sphinx pinastri) sowie für die Kieferneule (Panolis flammea). Wenn du ein Stück alpiner oder mediterraner Wildnis fördern möchtest, ist dieser Baum eine hervorragende Wahl. Mit ihr schaffst du eine dauerhafte Struktur, die auch im Winter Leben in deinen Garten bringt.
Robuster Gigant und Kinderstube für den prächtigen Kiefernschwärmer.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Nadelbaum ist eine unverzichtbare Futterpflanze für spezialisierte Nachtfalter. Nach aktuellen Daten dienen die Nadeln als Raupenfutter für den markanten Kiefernschwärmer (Sphinx pinastri). Auch die Kieferneule (Panolis flammea) und die Forleule (Panolis flammea) nutzen den Baum für ihre Entwicklung. Für Vögel bietet die Kiefer vor allem in der kalten Jahreszeit einen geschützten Rückzugsort und Deckung. Die rissige Borke (Rinde) dient zudem als wertvolles Winterquartier für zahlreiche kleine Insekten und Spinnentiere. So fördert die Strand-Kiefer die biologische Vielfalt das ganze Jahr über.
Die Strand-Kiefer ist laut Datenbank nicht als kindersicher eingestuft. Dies liegt an den sehr harten, spitzen Nadeln und dem klebrigen Harz, das bei Hautkontakt Reizungen verursachen kann. Eine Verwechslung mit der hochgiftigen Eibe (Taxus baccata) ist aufgrund der deutlich längeren Nadeln und der völlig anderen Wuchsform ausgeschlossen. Die Pflanze selbst ist nicht giftig, sollte aber wegen der mechanischen Verletzungsgefahr mit Bedacht platziert werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Nadelblättrig
Pflanzenhöhe
21.79 m
Wähle für die Strand-Kiefer unbedingt einen vollsonnigen Platz im Garten aus.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher sandig sein, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder von September bis Ende November, solange der Boden offen und frostfrei ist.
In den ersten zwei Jahren nach der Pflanzung solltest du bei anhaltender Trockenheit regelmäßig gießen.
Ein Rückschnitt ist bei diesem Baum normalerweise nicht erforderlich und würde den malerischen Wuchs stören.
Düngung ist in der Regel nicht notwendig, da die Art an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist.
Achte auf ausreichend Platz, da die Kiefer im Alter eine beachtliche Breite entwickeln kann.
Da sie in Österreich heimisch ist, kommt sie mit den regionalen Klimabedingungen meist sehr gut zurecht.
Kombinationsempfehlung: Ein guter Partner ist die Heide-Nelke (Dianthus deltoides) – beide bevorzugen sonnige, eher karge Plätze und ergänzen sich optisch hervorragend.
Die Strand-Kiefer (Pinus pinaster) gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) innerhalb der Ordnung der Kiefernatigen (Pinales). Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst den Mittelmeerraum, sie wird jedoch auch in Österreich als heimisch beziehungsweise etabliert geführt. Botanisch zeichnet sie sich durch ihre pyramidenförmige Krone und die sehr großen, holzigen Zapfen aus. Als immergrüner Baum ist sie an trockene Standorte angepasst und bildet ein tiefgreifendes Wurzelsystem aus, um Wasserreserven zu erschließen.
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →