Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese kleine Spinne, die wissenschaftlich als Plaesianillus cyclops bezeichnet wird, gehört zur Ordnung der Webspinnen und zeichnet sich durch den für Spinnentiere typischen Körperbau mit acht Beinen aus. Ihr Vorkommen ist laut aktueller Datenlage vor allem auf Frankreich beschränkt, weshalb sie in unseren heimischen Gärten eher selten anzutreffen ist. In ihrer Lebensweise verhält sie sich wie die meisten ihrer Verwandten räuberisch und trägt so aktiv zur biologischen Vielfalt bei. Sie ernährt sich allgemein von kleinen Gliederfüßern (Tiere mit einem harten Außenskelett und gegliederten Gliedmaßen), die sie in ihrem Lebensraum erbeutet. Als nützlicher Jäger übernimmt sie eine wichtige ökologische Rolle, indem sie die Populationen kleinerer Insekten auf natürliche Weise reguliert. In einem naturnahen Garten findet sie vor allem in ungestörten Bereichen ihren Platz. Du kannst diesen Tieren helfen, indem du Laubschichten liegen lässt und auf chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung verzichtest. Da sie keine speziellen Pflanzen benötigt, profitiert sie von einer allgemein hohen Strukturvielfalt in deinem Garten. Ein achtsamer Umgang mit der Bodenfauna (Gesamtheit der im Boden lebenden Tiere) schützt auch diese speziellen Bewohner. So bleibt dein Garten ein funktionierendes Ökosystem, in dem auch seltene Arten ihren Platz finden.
Plaesianillus cyclops ist für den Menschen absolut harmlos und verhält sich friedfertig. Da die Spinne sehr klein ist, kann sie die menschliche Haut nicht durchdringen und besitzt kein für uns relevantes Gift. In deinem Garten ist sie ein nützlicher Helfer, der keinerlei Gefahr für Kinder oder Haustiere darstellt.
Die Art Plaesianillus cyclops gehört zur Gattung Plaesianillus innerhalb der Klasse der Spinnentiere (Arachnida). Ihr dokumentiertes Verbreitungsgebiet liegt in Europa, wobei speziell Funde aus Frankreich verzeichnet sind. Als räuberisches Element der Bodenfauna (im Boden lebende Tiere) bewohnt sie bevorzugt die Streuschicht und obere Erdschichten. Ihre Biologie ist eng mit stabilen Mikrohabitaten (kleinräumigen Lebensstätten) verknüpft, die ausreichend Beutetiere bieten.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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