Bild folgtKI-generierte IllustrationPlagionotus arcuatus
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Der Eichenwidderbock fällt Dir durch seine markante, gelb-schwarze Zeichnung auf, die an eine Wespe erinnert und Fressfeinde abschrecken soll (Mimikry). Mit einer Länge von bis zu 20 Millimetern und seinem walzenförmigen Körper ist er ein typischer Vertreter der Bockkäfer (Cerambycidae). In Deinem Garten entdeckst Du ihn meist auf frisch gelagertem Holz oder an sonnigen Plätzen. Als Zersetzer spielt er eine ökologisch wichtige Rolle, da seine Larven das Holz für weitere Organismen aufschließen. Die Weibchen legen ihre Eier bevorzugt an Gehölzen wie der Hainbuche, der Sal-Weide oder der Gewöhnlichen Buche ab. Die Larven fressen zunächst im Bast (der saftführenden Schicht unter der Rinde) und hinterlassen dort charakteristische Gänge. Wenn Du Totholz (abgestorbenes Holzgewebe) in sonnigen Gartenbereichen als Haufen oder Stapel liegen lässt, bietest Du ihm einen idealen Brutplatz. Er ist ein flinker Läufer, der bei Wärme besonders aktiv wird und geschwind über die Stämme huscht. Mit seinem Erscheinen im Frühjahr bereichert er die Artenvielfalt Deiner direkten Umgebung erheblich. Indem Du auf chemische Mittel verzichtest und natürliche Nischen schaffst, unterstützt Du diesen nützlichen Holzbewohner.
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Der Eichenwidderbock ist für Dich und Deinen Garten vollkommen harmlos, da er weder beißen noch stechen kann. Er gilt nicht als Schädling, da er vorwiegend bereits totes oder geschwächtes Holz besiedelt und Deine lebenden Gartenbäume unversehrt lässt.
Der Eichenwidderbock gehört zur Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt lichte Laubwälder sowie gartennahe Gehölzstrukturen. Die Käfer erreichen eine Körperlänge von 8 bis 20 Millimetern und sind durch ihre bogenförmigen, gelben Querbinden auf schwarzem Grund unverwechselbar. Seine Lebensweise ist eng an das Vorhandensein von sonnenexponiertem Laubholz gebunden.
Körperlänge
2.0898 cm
Gewicht
0.19086 g
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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