Bild folgtKI-generierte IllustrationPlantago sempervirens
Auch bekannt als: Plantago sempervirens
An ihrem ungewöhnlichen, fast besenartigen Wuchs lässt sich Plantago sempervirens sofort erkennen. Anders als seine flach am Boden liegenden Verwandten wächst dieser Wegerich als kleiner Halbstrauch (eine Pflanze mit ausdauernder, fester Basis) aufrecht empor. Er erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,4 m und bringt damit Struktur in trockene Gartenbereiche. Da die Samen mit 2,02 mg sehr leicht sind, nutzt die Pflanze den Wind zur Ausbreitung im Garten. Wenn du einen robusten Spezialisten für sonnige Stein- oder Schottergärten suchst, ist dieser Wegerich eine hervorragende Wahl für dich.
Zäher Überlebenskünstler: Der 40 cm hohe Wegerich für heiße Steingärten.
In der ökologischen Gestaltung punktet dieser Wegerich vor allem durch seine Anpassung an trockene Standorte. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt sein Hauptwert in der Strukturgebung und der Samenausbreitung. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 2,02 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und so zur natürlichen Dynamik im Garten beiträgt. Er bietet in vegetationsarmen Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) wichtigen Schutz für bodennah lebende Insekten. Durch seine Höhe von 0,4 m schafft er im Steingarten kleine Schattenzonen für Mikroorganismen.
Der Strauch-Wegerich ist als kindersicher eingestuft und stellt keine Gefahr für Menschen oder Haustiere dar. Es sind keine giftigen Inhaltsstoffe bekannt, und die Pflanze kann bedenkenlos in allen Gartenbereichen eingesetzt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Halbstrauch
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.4 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, da die Pflanze mindestens 6 Stunden direkte Sonne benötigt.
Der Boden sollte mager (nährstoffarm) und sehr gut durchlässig sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit im Frühling: März bis Mai.
Pflanzzeit im Herbst: September bis November, solange der Boden offen und frostfrei ist.
Der Boden sollte eher trocken gehalten werden, zusätzliches Gießen ist nur bei extremer, langanhaltender Dürre nötig.
Ein leichter Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert einen kompakten, dichten Wuchs.
Da die Samen mit 2,02 mg sehr leicht sind, ist eine Selbstaussaat über den Wind möglich.
Gute Partnerin: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) – sie teilt die Vorliebe für extrem trockene, sonnige Standorte und ergänzt den Wegerich ökologisch perfekt.
Der Strauch-Wegerich gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und der Gattung Plantago. Sein natürliches Vorkommen liegt in den xerothermen Gebieten (trockene, warme Standorte) Südeuropas, er hat sich jedoch als anpassungsfähig in unseren Gärten erwiesen. Als Halbstrauch bildet er eine bleibende Struktur, bleibt dabei aber breitblättrig und krautig in den oberen Trieben. Typisch für diesen Spezialisten ist seine Vorliebe für durchlässige, mineralische Böden in vollsonniger Lage.
1 Video zu Plantago sempervirens
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →