Bild folgtKI-generierte IllustrationPlatanus orientalis
Auch bekannt als: Orientalische Platane, Morgenländische Platane
Schon von weitem fällt die Morgenländische Platane durch ihre markante, helle Borke auf, die in großen Platten abblättert und ein mosaikartiges Muster am Stamm hinterlässt. Mit einer stattlichen Wuchshöhe von 30,0 m ist dieser Baum ein imposanter Schattenspender, der Deinem Garten Struktur und Charakter verleiht. Auch wenn keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, bietet die zerklüftete Rinde wertvollen Lebensraum für überwinternde Gliedertiere (Gliederfüßer wie Käfer oder Spinnen). Die kugeligen Früchte dienen zudem als Winteraspekt in der kahlen Jahreszeit. Wenn Du den nötigen Platz hast, holst Du Dir mit ihr ein langlebiges Naturdenkmal in den Garten.
Ein 30 Meter hoher Schattenspender mit kunstvoller Mosaik-Rinde.
Die Blütezeit der Morgenländischen Platane liegt im Mai, wobei die Bestäubung primär durch den Wind erfolgt. Da keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, ist ihre ökologische Bedeutung vor allem in ihrer Größe und Struktur zu sehen. Vögel nutzen die Krone in 30,0 m Höhe als sicheren Rückzugsort und Nistplatz. Die Samenreife bietet im Winter eine potenzielle Nahrungsquelle für Kleinsäuger. Durch das leichte Diasporengewicht von 3,8357 mg können die Samen weite Strecken zurücklegen und so zur Vernetzung von Lebensräumen beitragen. Im Garten dient sie als wichtiges Trittsteinbiotop (vernetzendes Element zwischen Naturflächen) für baumbewohnende Arten.
Die Morgenländische Platane wird als nicht kindersicher eingestuft. Die feinen Härchen an den jungen Blättern und Früchten können bei Kontakt oder Einatmen Reizungen der Schleimhäute und der Haut verursachen (Platanenhusten). Bei starken allergischen Reaktionen oder Reizungen sollte ärztlicher Rat eingeholt oder der Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktiert werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
30 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, an dem der Baum ausreichend Raum hat, um seine Höhe von 30,0 m zu erreichen.
Boden: Idealerweise ist der Boden tiefgründig und nährstoffreich, gerne mit einer guten Wasserversorgung.
Pflanzzeit: Setze junge Bäume am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst vor den ersten starken Frösten.
Pflanzabstand: Halte aufgrund der enormen Kronenausbreitung mindestens 10 bis 15 Meter Abstand zu Gebäuden.
Bewässerung: In den ersten Standjahren ist eine regelmäßige Wassergabe bei sommerlicher Trockenheit für das Anwachsen entscheidend.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei diesem Charakterbaum nicht erforderlich und würde die natürliche Wuchsform beeinträchtigen.
Vermehrung: Die Samen verbreiten sich durch ihr geringes Gewicht von 3,8357 mg leicht über den Wind.
Gute Partnerin: Die Gemeine Esche (Fraxinus excelsior) – sie passt ökologisch gut, da beide Arten ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte in Flussnähe haben.
Die Morgenländische Platane (Platanus orientalis) gehört zur Familie der Platanengewächse (Platanaceae) und stammt ursprünglich aus Südosteuropa und Westasien. In ihrer Heimat wächst sie bevorzugt in Auenwäldern (Wälder entlang von Flussläufen mit wechselnden Wasserständen) und an Bachufern. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihre tief handförmig geteilten Blätter aus, die meist fünf bis sieben Lappen besitzen. Mit einem Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 3,8357 mg setzt sie auf die Windausbreitung ihrer Samen. Sie gilt als sehr langlebig und widerstandsfähig gegenüber städtischen Klimaeinflüssen.
1 Video zu Morgenländische Platane
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →