Bild folgtKI-generierte IllustrationPlatycheirus albimanus
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Die Graue Breitfußschwebfliege (Platycheirus albimanus) ist ein schlankes, etwa sieben bis zehn Millimeter großes Insekt mit silbrig-grauen Flecken auf dem dunklen Hinterleib und auffällig verbreiterten Vorderbeinen bei den Männchen. Einzigartig ist ihr Schwebflug (das bewegungslose Verharren in der Luft mit abrupten Positionswechseln), den sie bei der Nahrungssuche perfekt beherrscht. Durch Mimikry (die optische Nachahmung wehrhafter Insekten wie Wespen) schützt sie sich vor Fressfeinden, obwohl sie selbst völlig harmlos ist. In Ihrem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle als Bestäuber (Überträger von Blütenpollen). Zu den besuchten Pflanzen gehören der Englische Ginster (Genista anglica), die Besenheide (Calluna vulgaris) sowie die Kriechende Weide (Salix repens). Ebenso nutzt sie den Blutwurz (Potentilla erecta), die Moorbeere (Vaccinium uliginosum), die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus), die Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) und den Frühlings-Blaustern (Scilla verna). Besonders nützlich sind ihre Larven, die als effiziente Blattlaus-Vertilger (Räuber von Blattläusen) den Schädlingsdruck mindern. Als Gartenbesitzer fördern Sie diesen Nützling durch den Verzicht auf chemische Spritzmittel und das Zulassen heimischer Wildpflanzen.
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Diese Schwebfliege ist für Menschen vollkommen harmlos, da sie weder stechen noch beißen kann. Sie ist ein wertvoller Nützling (hilfreiches Tier) im Garten, der aktiv zur biologischen Schädlingsbekämpfung beiträgt. Es sind keine besonderen Schutzmaßnahmen oder Gefahrenhinweise zu beachten.
Die Graue Breitfußschwebfliege (Platycheirus albimanus) gehört zur Familie der Schwebfliegen (Syrphidae) innerhalb der Ordnung der Zweiflügler. Diese heimische Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt verschiedene Lebensräume von Wäldern bis hin zu Gärten. Mit einer Körperlänge von unter einem Zentimeter ist sie eine eher kleine, aber sehr agile Fliegenart. Ihre ökologische Bedeutung liegt in der Kombination aus Bestäubungsleistung der Adulten und räuberischer Lebensweise der Larven.
200 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Mendeley_UK_2022
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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