Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Lycaenidae
heimisch Deutschland
Specific native_regions cache: Germany · 85%
Unverwechselbar ist der Wundklee-Bläuling (Plebicula dorylas) durch die leuchtend himmelblaue Oberseite der Männchen und die markanten hellen Fransen am Flügelrand. Du kannst diesen Schmetterling an seinem flatternden Flug in Bodennähe erkennen, wobei die Weibchen mit ihrer braunen Färbung oft unauffälliger bleiben. Die Raupen unterscheiden sich grundlegend vom Falter; sie sind meist grünlich, gedrungen und auf das Fressen von Pflanzengewebe spezialisiert. Als ausgewachsene Falter nutzen sie ihren Rüssel (ein Mundwerkzeug zur Nahrungsaufnahme), um flüssigen Nektar aus Blüten aufzusaugen. Da in der Datenbank keine spezifischen Pflanzenbeziehungen hinterlegt sind, ernährt sich die Art allgemein phytophag (pflanzenfressend) im Larvenstadium und von Blütennektar als Imago (das erwachsene Insekt). Für deinen Garten bedeutet das: Fördere die Vielfalt heimischer Wildkräuter und verzichte konsequent auf chemische Gifte. Ein naturnaher Garten mit verschiedenen Blühhorizonten (unterschiedliche Wuchshöhen der Pflanzen) bietet die beste Unterstützung für diese heimische Art. Das Stehenlassen von wilden Ecken ist eine einfache, aber effektive Maßnahme für den Artenschutz in deinem Wohnumfeld.
Aufgrund fehlender Daten in der Datenbank können keine präzisen Angaben zu den monatlichen Entwicklungsstadien, der Eiablage oder der Überwinterung gemacht werden.
Der Wundklee-Bläuling (Plebicula dorylas) ist für Menschen und Haustiere absolut harmlos. Da viele Bläulinge in ihrem Bestand gefährdet sind, solltest du die Tiere in deinem Garten lediglich aus der Ferne beobachten. Ein vorsichtiger Umgang mit ihrem Lebensraum schützt diese fragilen Insekten nachhaltig.
Dieser Falter gehört zur Familie der Bläulinge (Lycaenidae) innerhalb der Ordnung Lepidoptera (Schmetterlinge). Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Belgien heimisch und bevorzugt sonnige, offene Standorte. Typisch für die Gattung Plebicula sind die charakteristisch gemusterten Flügelunterseiten mit ihren dunklen Punkten auf hellem Grund. Die geringe Flügelspannweite macht ihn zu einem zierlichen Vertreter seiner Gattung, der oft erst bei genauem Hinsehen in der Wiese entdeckt wird.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF — Occurrence data via GBIF Backbone Taxonomy
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