Bild folgtKI-generierte IllustrationPlumbago auriculata
Auch bekannt als: Kap-Bleiwurz
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Schon von weitem fällt die Kap-Bleiwurz (Plumbago auriculata) durch ihre himmelblauen Blüten auf, die in dichten, runden Trauben an den Triebenden erscheinen. Die Pflanze zeichnet sich durch einen lockeren, überhängenden Wuchs und kleine, spatelförmige Blätter aus. Für deinen Naturgarten ist sie vor allem wegen ihrer extrem langen Blütezeit von Mai bis November wertvoll, da sie über sieben Monate hinweg Farbe und Struktur bietet. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten für unsere Region noch ausstehen, bereichert dieser Dauerblüher das Gartenbild bis weit in den Spätherbst hinein. Du solltest ihr an einem sonnigen Platz beim Wachsen zusehen.
Himmelblaue Blütenpracht von Mai bis November – ein ausdauernder Blickfang.
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Die ökologische Bedeutung der Kap-Bleiwurz liegt in ihrer außergewöhnlichen Phänologie (jahreszeitlicher Entwicklungsverlauf). Mit einer Blütezeit, die im Mai beginnt und erst im November endet, stellt sie über drei Jahreszeiten hinweg ein beständiges Blütenangebot bereit. In der Datenbank sind derzeit keine spezifischen Beziehungen zu heimischen Insektenarten hinterlegt. Dennoch fungiert sie durch ihre lange Präsenz als wichtiger Strukturgeber im Garten. Besonders in den späten Monaten, wenn viele heimische Wildpflanzen bereits verblüht sind, bleibt sie als optischer und struktureller Bestandteil der Gartenkultur erhalten.
Die Kap-Bleiwurz wird als nicht kindersicher eingestuft. Sie enthält Inhaltsstoffe, die bei Kontakt mit der Haut oder bei Verzehr zu Reizungen führen können. Es ist daher ratsam, beim Rückschnitt oder beim Hantieren mit der Pflanze Handschuhe zu tragen und sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern zu platzieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Nov
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2 m
Pflanzzeit: Setze die Kap-Bleiwurz idealerweise zwischen März und Mai in ein passendes Gefäß.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze von Mai bis November ihre volle Blütenpracht entwickelt.
Boden: Sie benötigt eine durchlässige, nährstoffreiche Erde ohne Staunässe (Zustand, bei dem Wasser die Luft im Boden verdrängt).
Pflege: Ein regelmäßiges Ausputzen der verblühten Stände fördert die Neubildung von Knospen.
Vermehrung: Dies gelingt am besten über Stecklinge im Frühsommer.
Winterpflege: Da sie keinen Frost verträgt, muss sie vor dem ersten Kälteeinbruch in ein helles, kühles Quartier umziehen.
Rückschnitt: Ein kräftiger Rückschnitt im zeitigen Frühjahr erhält die kompakte Form.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre). Beide schätzen sonnenexponierte Standorte und ergänzen sich optisch durch den Kontrast von leuchtendem Gelb und sanftem Blau.
Die Kap-Bleiwurz (Plumbago auriculata) ist ein Vertreter der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae). Als spreizklimmender Strauch nutzt sie andere Pflanzen oder Strukturen, um mit ihren langen Trieben in die Höhe zu wachsen. Ein typisches Merkmal sind die klebrigen Drüsenhaare am Kelch (der äußeren Blütenhülle), die bei Berührung leicht haften bleiben. Ursprünglich stammt sie aus wärmeren Klimazonen und ist in unseren Breiten nicht frosthart, weshalb sie meist in Pflanzgefäßen kultiviert wird. Die hellgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet und unterstreichen die Leuchtkraft der blauen Blüten.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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