Bild folgtKI-generierte IllustrationPoa maritima
Auch bekannt als: Poa maritima
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dokumentiert
Schon von weitem fällt das Strand-Rispengras durch seine dichten, oft blaugrün schimmernden Halmhorste auf. Dieses Gras ist ein wahrer Spezialist für salzhaltige Standorte und damit ein wertvoller Baustein für Gärten in Küstennähe oder auf Problemböden. Es dient als lebenswichtige Kinderstube für Schmetterlinge wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) oder den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola). Wenn du die natürliche Vielfalt deiner Region fördern und ein Stück Wildnis bewahren möchtest, ist dieses robuste Gras eine hervorragende Wahl. Du schaffst damit einen echten Lebensraum, der ohne viel Zutun gedeiht.
Widerstandsfähiges Küstengras: Ein sicherer Hafen für seltene Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Gras eine zentrale Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Dickkopffaltern. Besonders Arten wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) nutzen es intensiv. Auch selteneren Arten wie dem Schwarzfleckigen Golddickkopffalter (Carterocephalus palaemon) oder dem Mittelmeer-Dickkopffalter (Gegenes nostrodamus) bietet es eine Lebensgrundlage. Durch die Verbindung mit Mykorrhiza-Pilzen (AM - Arbuskuläre Mykorrhiza, eine nützliche Pilz-Wurzel-Gemeinschaft) unterstützt das Gras zudem die Bodengesundheit. Im Winter bieten die Halme wichtige Verstecke für überwinternde Insekten.
Bitte beachte, dass das Strand-Rispengras laut Datenbank-Eintrag als nicht kindersicher eingestuft wird. Die scharfen Kanten der Halme können bei unvorsichtigem Kontakt zu kleinen Schnittwunden führen. Sollten Kinder oder Haustiere Pflanzenteile verschluckt haben und Symptome zeigen, wende dich zur Sicherheit an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, an dem das Gras mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht erhält.
Boden: Das Gras bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Erde, die gerne salzhaltig sein darf.
Pflanzzeit Frühling: Setze die jungen Pflanzen zwischen März und Mai in den Boden.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange die Erde noch offen und frostfrei ist.
Bodenvorbereitung: Bei sehr verdichteten Böden hilft eine leichte Einmischung von Sand als Entwässerungshilfe.
Pflege: Ein Rückschnitt ist kaum nötig; entferne alte Halme erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb.
Vermehrung: Das Gras breitet sich durch seine unterirdischen Ausläufer selbstständig aus.
Gute Partnerin: Die Strand-Grasnelke (Armeria maritima) — sie teilt die Vorliebe für salzige Standorte und sorgt für einen hübschen Farbkontrast.
Das Strand-Rispengras (Poa maritima) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) in der Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Es ist in Deutschland heimisch und besiedelt natürlicherweise Salzwiesen (vom Meer beeinflusste, salzhaltige Wiesen) entlang der Küsten. Ein erkennbares Merkmal für dich sind die kriechenden Ausläufer, mit denen die Pflanze dichte Matten bildet, sowie die glatten, oft bereiften Halme. Es ist ein perfekt angepasster Überlebenskünstler, der auch zeitweise Überflutungen und hohe Salzkonzentrationen im Boden problemlos verträgt.
3 Videos zu Strand-Rispengras
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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