Bild folgtKI-generierte IllustrationPoa minor
Auch bekannt als: Poa minor
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Arten
interagieren
46
Interaktionen
dokumentiert
An ihren zierlichen, lockeren Rispen und der sehr geringen Wuchshöhe lässt sich das Kleine Rispengras (Poa minor) sofort erkennen. In deinem Garten ist dieser zierliche Alpenbewohner ein echter Spezialist für karge, sonnige Ecken, in denen sich andere Pflanzen schwertun. Besonders Dickkopffalter wie der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) oder der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) profitieren von der Anwesenheit dieses Grases. Mit seiner Vorliebe für kalkhaltige Böden bringt es alpines Flair direkt in deine Beeteinfassungen oder Steingärten. Wenn du eine Schwäche für die feinen Details der Natur hast, wirst du an diesem robusten Winzling viel Freude haben.
Alpines Zwergenwunder: Nur 10 cm groß und ein Paradies für Dickkopffalter.
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Trotz seiner bescheidenen Größe ist das Kleine Rispengras eine wichtige Komponente im Ökosystem. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist es eine wertvolle Ressource für verschiedene Schmetterlingsarten, insbesondere für die Gruppe der Dickkopffalter. Arten wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus), der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) und der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzen diese Graslandschaften. Auch seltenere Falter wie der Schwarzbraune Würfel-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) profitieren von heimischen Rispengräsern. Im Winter bieten die verbliebenen Halme und Samen eine kleine, aber wichtige Nahrungsergänzung für Vögel und Unterschlupf für Kleinstinsekten.
Das Kleine Rispengras ist nicht als giftig bekannt. In der Datenbank wird es dennoch als nicht kindersicher aufgeführt, was bei Gräsern oft an den feinen Halmen liegt, die beim Verschlucken Reizungen im Rachenraum verursachen können. Es besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen Doppelgängern in seinem typischen Lebensraum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jul – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.096 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 9), an dem die Pflanze den ganzen Tag direktes Licht bekommt.
Der Boden muss mager sein (Schwachzehrer); verzichte komplett auf Dünger, um den natürlichen Wuchs zu erhalten.
Achte auf ein kalkhaltiges Substrat (Reaktion 7), idealerweise durch Beimischung von Kalkschotter oder Kreide.
Halte den Boden frisch (mäßig feucht), vermeide aber Staunässe durch eine gute Drainage aus Sand oder Kies.
Pflanzzeit Frühling: Setze das Gras idealerweise zwischen März und Mai.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung von September bis November ist ebenfalls möglich, solange der Boden frostfrei ist.
Da das Gras nur 10 cm hoch wird, setze es an den Rand von Wegen oder in Felsritzen, damit es nicht überdeckt wird.
Gute Partnerin: Die Silberwurz (Dryas octopetala) — sie ist ebenfalls eine alpine Art mit identischen Ansprüchen an Kalk und Sonne.
Das Kleine Rispengras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist eine indigene Art in den Bergregionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Sein natürlicher Lebensraum sind alpine Schuttfluren und karge Rasen auf kalkhaltigem Untergrund, was sich in seinem hohen Bedarf an Licht und Kalk widerspiegelt. Mit einer fixen Wuchshöhe von nur 0,1 m bleibt es sehr kompakt. Es bildet eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) aus, eine Symbiose zwischen Wurzeln und Pilzen, die die Nährstoffaufnahme auf mageren Standorten optimiert.
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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