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Polygala nicaeensis
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Auch bekannt als: Polygala nicaeensis
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An den leuchtend violetten bis blau-violetten Blüten, deren Seitenblätter wie zwei kleine Flügel abstehen, lässt sich die Nizza-Kreuzblume (Polygala nicaeensis) sofort erkennen. Sie wächst bevorzugt auf Magerwiesen (nährstoffarme Wiesen), die in der modernen Landschaft immer seltener werden. Da sie im Hochsommer blüht, bietet sie Nahrung, wenn viele andere Pflanzen bereits verblüht sind. Wenn du einen sonnigen Steingarten oder eine Trockenmauer besitzt, ist dieser kleine Schatz genau das Richtige für dich.
Österreichs seltene Schönheit: Ein violetter Farbtupfer für trockene Sonnenplätze.
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In deinem Garten übernimmt die Nizza-Kreuzblume eine wichtige Rolle als Nektarquell während der Hochsommermonate. Da sie speziell im Juli blüht, stellt sie eine wertvolle Nahrungsressource für spezialisierte Insekten dar, die auf trockene Standorte angewiesen sind. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäuberlisten vorliegen, ist sie als heimische Pflanze in Österreich ein fester Bestandteil des ökologischen Netzwerks der Magerstandorte. Durch die Ansiedlung in deinem Garten hilfst du mit, die Bestände dieser selten gewordenen Pflanzenart außerhalb geschützter Naturgebiete zu sichern.
Die Nizza-Kreuzblume ist als nicht kindersicher eingestuft. Sie enthält Saponine (pflanzliche Seifenstoffe), die bei Kontakt oder Verzehr Reizungen hervorrufen können. Achte daher darauf, sie an einem Ort zu pflanzen, an dem neugierige Kleinkinder nicht direkt mit ihr spielen. Eine Verwechslung mit stark giftigen Gartenpflanzen ist aufgrund der charakteristischen Blütenform nahezu ausgeschlossen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,227 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Nizza-Kreuzblume gehört zur Familie der Kreuzblumengewächse (Polygalaceae) und ist ein typischer Bewohner sonniger Kalk-Trockenrasen (trockene, kalkreiche Grasflächen). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Südeuropa bis in die Alpenregionen Österreichs. Botanisch auffällig sind die zwei vergrößerten Kelchblätter, welche die eigentliche Blüte wie Flügel umschließen. Sie wächst meist mehrjährig und bildet niedrige, oft etwas verholzende Polster, die perfekt an extreme Standorte angepasst sind.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.