Bild folgtKI-generierte IllustrationPolygonum pallidum
Auch bekannt als: Polygonum pallidum
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Unverwechselbar ist der Bleiche Knöterich (Polygonum pallidum) durch seine dichten, walzenförmigen Blütenstände in Blassrosa oder Grünweiß sowie die oft dunkel gefleckten, lanzettlichen Blätter. In deinem Naturgarten ist diese Art eine echte Bereicherung, da sie spezialisierten Faltern wie dem Alaskischen Perlmuttfalter (Boloria alaskensis) eine Lebensgrundlage bietet. Er besetzt gerne feuchtere Nischen, die sonst oft kahl bleiben, und sorgt dort für biologische Aktivität. Wenn du ihm ein Plätzchen an einem Teichrand oder in einer feuchten Senke gibst, förderst du die Artenvielfalt ganz gezielt. Mit dieser Wahl machst du für das lokale Ökosystem alles richtig.
Spezialisierte Nektartankstelle für seltene Perlmuttfalter und feuchte Standorte.
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In der ökologischen Vernetzung spielt dieser Knöterich eine spezifische Rolle. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist er eine wichtige Nahrungsquelle für hochspezialisierte Schmetterlinge wie den Alaskischen Perlmuttfalter (Boloria alaskensis), den Polar-Perlmuttfalter (Boloria frigga) und den Hochnordischen Perlmuttfalter (Boloria angarensis). Im Spätherbst und Winter bieten die reifenden Samen eine energiereiche Nahrungsquelle für heimische Vögel, die in der kalten Jahreszeit darauf angewiesen sind. Durch die Förderung von AM-Mykorrhiza (spezielle Bodenpilze) im Wurzelbereich trägt die Pflanze zudem maßgeblich zur Stabilität und Gesundheit des Gartenbodens bei. Er ist somit ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes, regionales Ökosystem.
Der Bleiche Knöterich (Polygonum pallidum) wird in Fachdatenbanken als nicht kindersicher eingestuft. Er enthält Oxalsäure und andere Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können oder bei empfindlichen Personen Hautreizungen auslösen. Achte daher darauf, ihn an Stellen zu pflanzen, die nicht als Spielfläche für Kleinkinder dienen.
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Der Bleiche Knöterich (Polygonum pallidum) bevorzugt Standorte, die durchgehend feucht und nährstoffreich sind. Er gedeiht am besten in voller Sonne oder im Halbschatten.
Boden: Ideal ist schwere, lehmige Erde, die Wasser gut speichern kann.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen (frostfrei) ist.
Pflege: Da die Pflanze meist einjährig ist, musst du sie nicht zurückschneiden; sie erhält sich durch Selbstaussaat.
Besonderheit: Sie geht eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (arbuskuläre Mykorrhizapilze, die den Wurzeln bei der Nährstoffaufnahme helfen) ein, was den Boden gesund hält.
Kombinationsempfehlung: Eine gute Partnerin ist der Gewöhnliche Blutweiderich (Lythrum salicaria). Beide Arten teilen die Vorliebe für feuchte Füße und ergänzen sich hervorragend in einem naturnahen Feuchtbereich.
Der Bleiche Knöterich (Polygonum pallidum) gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen. Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt nährstoffreiche, feuchte Standorte wie Uferzonen, Gräben oder feuchte Äcker. Botanisch auffällig sind die verdickten Stängelknoten (Nodien) und die Ochrea (eine häutige Scheide am Blattgrund), die typisch für die Gattung der Vogelknöteriche (Polygonum) ist. Er wächst meist einjährig, kann aber durch seine Größe und Wuchskraft beeindrucken.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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