Bild folgtKI-generierte IllustrationPolyphylla fullo
Auch bekannt als: Marmorirte Maykäfer, Müllerkäfer, Türkischer Maikäfer, Walker
heimisch Deutschland
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Der Große Julikäfer (Polyphylla fullo) ist mit einer Körperlänge von bis zu 36 Millimetern einer unserer stattlichsten Käfer und fällt durch seine markante, weiß-gefleckte Musterung auf dunklem Grund sowie die fächerförmigen Fühler der Männchen auf. In Deinem Garten bevorzugt dieser Vertreter der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) vor allem Gebiete mit lockeren, sandigen Böden. Dort verbringen die Tiere den Großteil ihres Lebenszyklus unter der Erde. Die erwachsenen Käfer ernähren sich als reine Pflanzenfresser (Phytophagen) von verschiedenen Pflanzenteilen, ohne dabei im Garten nennenswerten Schaden anzurichten. Als Larven leben sie für mehrere Jahre im Boden und fressen dort vorwiegend an Wurzeln. Du kannst diesen selten gewordenen Tieren helfen, indem Du Deinen Gartenboden nicht unnötig verdichtest und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Ein naturnaher Garten mit offenen Bodenstellen bietet den idealen Lebensraum für die Eiablage. Wenn Du im Sommer ein tiefes Brummen hörst, könnte es dieser imposante Flieger sein, der oft vom Licht angezogen wird. Bewundere ihn am besten aus der Nähe, da er aufgrund schwindender Lebensräume immer seltener zu sehen ist.
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Der Große Julikäfer ist für Dich absolut ungefährlich, da er weder stechen noch beißen kann. Er gilt als ökologisch wertvoller Bestandteil der Natur und sollte bei Funden im Garten behutsam behandelt werden. Da er regional selten geworden ist, stellt jedes Exemplar eine Bereicherung für die Artenvielfalt dar.
Dieses Insekt wird taxonomisch in die Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) und die Ordnung der Käfer (Coleoptera) eingeordnet. Seine Verbreitung erstreckt sich über Mitteleuropa, insbesondere Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mit bis zu 36 Millimetern Länge gehört er zu den größten heimischen Käferarten. Die Lebensweise ist durch eine mehrjährige Larvalentwicklung im Boden geprägt, während die adulten (ausgewachsenen) Tiere nur wenige Wochen im Sommer aktiv sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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