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Polypodium vulgare
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Du erkennst den Gewöhnlichen Tüpfelfarn an seinen immergrünen, fiederteiligen (tief eingeschnittenen) Blättern, auf deren Unterseite im Sommer auffällige, leuchtend orangefarbene Sporenkapseln – die namensgebenden Tüpfel – sitzen. Als heimischer Farn bietet er das ganze Jahr über Struktur und dient kleinen Tieren als geschützter Rückzugsort. In der freien Natur ist er oft in Lebensräumen zu finden, die auch dem Merlinfalken (Falco columbarius) als Jagdrevier dienen. Mit seiner bescheidenen Größe bringt er eine urwüchsige Waldatmosphäre direkt an schattige Plätze in deinem Garten. Wenn du einen robusten, wintergrünen Bodendecker suchst, liegst du mit dieser Art genau richtig.
Wintergrüner Überlebenskünstler: Struktur und Schutz auf kompakten 0,25 m.
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Der Tüpfelfarn ist ökologisch wertvoll, da er als wintergrüne Pflanze auch in der kalten Jahreszeit Versteckmöglichkeiten für wirbellose Tiere bietet. Er geht eine Symbiose mit AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze) ein, was die Bodenstruktur und Nährstoffaufnahme verbessert. Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist er in Landschaften vertreten, in denen auch der Merlinfalke (Falco columbarius) vorkommt. Da er Sporen statt Nektar produziert, lockt er zwar keine klassischen Bestäuber an, ist aber ein wichtiger Bestandteil naturnaher Schattenbiotope. Sein dichter Wuchs schützt den Boden vor Austrocknung und Erosion.
Der Gewöhnliche Tüpfelfarn ist als nicht kindersicher eingestuft. Die Pflanze enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Aug – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Farn
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,247 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gewöhnliche Tüpfelfarn (Polypodium vulgare agg.) gehört zur Familie der Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae). Er ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt natürlicherweise kalkarme, aber basenreiche Standorte wie bemooste Felsen, Mauern oder Baumstämme. Morphologisch auffällig ist das kriechende Rhizom (waagerechter Wurzelstock), aus dem die einzelnen Wedel entspringen. Im Gegensatz zu vielen anderen Farnen sind seine Blätter einfach gefiedert, was ihm ein fast palmenartiges, robustes Aussehen verleiht.
•TRY v6.0 / BiolFlor flowering phenology (Request 47350) — CC BY 4.0TRY request 47350 (Public, Data Released, TRY v6.0; 2026-02-15). Cite TRY: Kattge et al. (2020), doi:10.1111/gcb.14904; original source: Trefflich, A., Klotz, S. & Kühn, I. (2002). Blühphänologie. BIOLFLOR, Schriftenreihe für Vegetationskunde 38:127–131.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.