Bild folgtKI-generierte IllustrationPortulaca cypria
Auch bekannt als: Portulaca cypria
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
An ihren dickfleischigen, sukkulenten (wasserspeichernden) Blättern und den gelben Blüten lässt sich die Zyprische Portulak (Portulaca cypria) sofort erkennen. Als Spezialistin für karge Standorte bringt sie Leben in trockene Gartenbereiche, die für viele andere Pflanzen zu heiß sind. Da sie Feuchtigkeit effizient speichert, übersteht sie trockene Sommer ohne zusätzliche Wassergaben. Im Garten dient sie als robuster Bodendecker, der die Erde vor Erosion (Abtragung durch Wind und Wasser) schützt. Da für diese Art keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, lädt sie dich dazu ein, selbst zum Entdecker zu werden. Wenn du eine pflegeleichte Pflanze für den Klimawandel suchst, ist sie eine gute Wahl.
Wassersparerin für Sonnenplätze: Die Zyprische Portulak liebt die Hitze.
Obwohl für die Zyprische Portulak keine spezifischen Beziehungsdaten zu Insekten vorliegen, ist sie als Teil der Portulak-Gruppe eine wichtige Nahrungsquelle in Trockenbiotopen. Ihre Blüten bieten Pollen für verschiedene kleine Wildbienenarten und Schwebfliegen an, die auf karge Lebensräume spezialisiert sind. Durch ihren dichten Wuchs bietet sie zudem am Boden Schutz für Laufkäfer und andere nützliche Wirbellose. In Steingärten schließt sie Lücken und trägt so zur Strukturvielfalt deines Gartens bei. Da sie auch auf magersten Böden gedeiht, fördert sie die Biodiversität an Standorten, an denen anspruchsvollere Arten versagen würden.
Die Zyprische Portulak ist nicht als kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Verzehrs oder bei Unwohlsein kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wähle einen vollsonnigen Standort, an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht erhält.
Sorge für einen sandigen, sehr durchlässigen Boden, um Staunässe (Ansammlung von Wasser im Wurzelbereich) zu verhindern.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühling zwischen April und Mai, sobald keine Bodenfröste mehr auftreten.
Halte beim Pflanzen einen Abstand ein, der es den Trieben erlaubt, sich teppichartig auszubreiten.
Gießen ist nur bei extremer, wochenlanger Trockenheit notwendig, da die Blätter als Reservoir dienen.
Verzichte auf Dünger, da die Art an nährstoffarme Verhältnisse angepasst ist und sonst an Standfestigkeit verliert.
Lass die Pflanze im Herbst ungestört ausreifen, damit sie sich durch Samen selbst im Garten erhalten kann.
Gute Partnerin: Der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) – er hat dieselben Ansprüche an Trockenheit und Licht.
Die Zyprische Portulak gehört zur Familie der Portulakgewächse (Portulacaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Xerothermstandorte (warme, extrem trockene Plätze) und felsige Fluren im östlichen Mittelmeerraum. Morphologisch (gestaltlich) zeichnet sie sich durch ihren niederliegenden Wuchs und die stark sukkulenten Eigenschaften aus. In Mitteleuropa findet man sie gelegentlich in Gärten als trockenheitsresistente Art, die an sehr sonnige Nischen angepasst ist. Sie ist eng mit dem Wild-Portulak verwandt, unterscheidet sich aber in feinen botanischen Details der Samenkapseln.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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