Bild folgtKI-generierte IllustrationPortulaca oleracea subsp. oleracea
Du erkennst den Gemüse-Portulak an seinen markanten, löffelförmigen Blättern, die auffällig dickfleischig und glänzend wirken. Mit seinem flachen Wuchs ist er ein Spezialist für sonnige Lücken in deinen Beeten. Als Sukkulente (Wasserspeicherpflanze) kommt er bestens mit Hitze zurecht und schützt den Boden wie eine lebende Schicht vor dem Austrocknen. Da er nährstoffreiche Böden liebt, zeigt er dir an, wo dein Garten besonders gut versorgt ist. Auch wenn er als Neophyt (nach 1492 eingewanderte Pflanzenart) gilt, bereichert er die Vielfalt an offenen Bodenstellen. Schau mal genau hin, wie er selbst kleinste Ritzen besiedelt!
Sukkulenter Bodenschutz: Der 10 cm flache Überlebenskünstler für sonnige Beete.
Da für diese Unterart keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt sein ökologischer Wert vor allem in der Bodenökologie. Als Sukkulente (Wasserspeicherpflanze) dient er als lebendige Bodenabdeckung und bewahrt die Feuchtigkeit in nährstoffreichen Böden. Die winzigen Samen (Diasporen) sind mit 0.1418 mg ein Leichtgewicht und dienen der Fernausbreitung, was der Pflanze hilft, dynamische Gartenbereiche schnell zu besiedeln. Durch seinen flachen Wuchs bietet er Schutz und ein stabiles Mikroklima (Kleinklima) für diverse Bodenlebewesen direkt auf der Erdoberfläche. Er ist ein Zeichen für einen vitalen, gut versorgten Gartenboden.
Der Gemüse-Portulak wird in der Datenbank als nicht kindersicher aufgeführt. Aufgrund des Gehalts an Oxalsäure sollten besonders Kinder die Pflanze nicht in größeren Mengen zu sich nehmen. Falls es doch zu einer unkontrollierten Aufnahme gekommen ist, kannst du den Giftnotruf 0228 19 240 kontaktieren. Für Erwachsene ist er in der Küche als Kraut bekannt, sollte aber stets maßvoll verwendet werden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Sukkulente
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.104 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Sonne: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit die Pflanze optimal wächst.
Boden: Der Portulak ist ein Starkzehrer (nährstoffliebende Pflanze), er benötigt also einen fetten, gut versorgten Boden.
Feuchtigkeit: Halte das Beet frisch (mäßig feucht), vermeide aber Staunässe (stehendes Wasser).
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr von April bis Mai ins Freiland.
Wuchs: Beachte die geringe Wuchshöhe von 0.1 m; er breitet sich eher teppichartig in die Breite aus.
Pflege: Die Pflanze ist einjährig, sorgt aber durch Selbstaussaat oft selbst für Nachkommen im nächsten Jahr.
Vermehrung: Die winzigen Samen werden leicht durch Wind verbreitet und besiedeln offene Stellen.
Partner: Eine gute Nachbarin ist die Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie schätzt ebenfalls sonnige, nährstoffreiche Standorte und ergänzt den niedrigen Wuchs des Portulaks ökologisch sinnvoll.
Der Gemüse-Portulak (Portulaca oleracea subsp. oleracea) gehört zur Familie der Portulakgewächse (Portulacaceae). Er besiedelt bevorzugt Standorte mit viel Licht und nährstoffreichen, oft kalkhaltigen oder basischen Böden (Reaktionswert 7). Eine morphologische Besonderheit ist seine Eigenschaft als Sukkulente (Pflanze mit Wasserspeichergewebe), was ihn sehr widerstandsfähig gegen mäßige Wärme macht. Die Pflanze bleibt mit genau 0.1 m Wuchshöhe sehr niedrig und bildet keine verholzten Teile aus. Seine Ausbreitung erfolgt über extrem leichte Samen (Diasporen) von nur etwa 0.1418 mg Gewicht, die durch den Wind oder Fernausbreitung neue Plätze finden.
2 Videos zu Gemüse-Portulak
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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