Bild folgtKI-generierte IllustrationPotamogeton gramineus x natans
An ihren charakteristischen, breitblättrigen Schwimmblättern lässt sich diese Hybride (Potamogeton gramineus x natans) sofort erkennen. Es handelt sich um ein interessantes Laichkrautgewächs, das Deinen Gartenteich ökologisch aufwertet, indem es die Wasserqualität stabilisiert und Sauerstoff spendet. Als wertvolle Strukturpflanze bietet sie unter Wasser Lebensraum für Kleinstlebewesen und Amphibien wie den Bergmolch (Ichthyosaura alpestris). Mit einer Wuchshöhe von genau 0,29 m eignet sie sich hervorragend für die Flachwasserzone. Wenn Du Deinen Teich naturnah gestalten möchtest, ist diese Pflanze ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes Ökosystem. Schau am besten regelmäßig nach den schwimmenden Blättern, sie verraten Dir viel über das Wohlbefinden Deines Teichs.
Strukturgeber und Sauerstoffquelle: Das schwebende Blattwunder für Deinen Teich.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen dient dieses Laichkraut vor allem als wichtige Kinderstube für aquatische Lebewesen. Die breiten Blätter bieten ideale Versteckmöglichkeiten für Larven von Libellen wie der Blaugrünen Mosaikjungfer (Aeshna cyanea). Da die Samen (Diasporen) mit 2,49 mg sehr leicht sind, können sie über weite Strecken verbreitet werden, was die Biodiversität zwischen verschiedenen Gewässern fördert. Die Blattfläche von 554,1 mm² trägt wesentlich zur Produktion von Sauerstoff im Wasser bei. Vögel nutzen die Pflanzenteile oft als Nistmaterial oder finden an den Blättern Nahrung in Form von Wasserinsekten. Somit stärkst Du mit dieser Pflanze die gesamte Nahrungskette in Deinem Gartenbiotop.
Diese Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Dies begründet sich vor allem durch den notwendigen Standort im Wasser, da Gartenteiche für Kleinkinder eine potenzielle Ertrinkungsgefahr darstellen. Die Pflanze selbst weist keine bekannten Giftstoffe auf, sollte aber dennoch nicht für den Verzehr vorgesehen sein.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.29 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Setze das Laichkraut zwischen März und Mai in Deinen Teich ein.
Wassertiefe wählen: Berücksichtige die Wuchshöhe von 0,29 m und platziere die Pflanze so, dass die Schwimmblätter die Oberfläche erreichen können.
Standort: Ein sonniger bis halbschattiger Platz fördert die Entwicklung der markanten Blattstrukturen.
Bodenvorbereitung: Nutze spezielles Teichsubstrat oder ein Gemisch aus Sand und Lehm, damit die Wurzeln festen Halt finden.
Pflanzabstand: Lasse etwa 30 bis 50 cm Platz zu anderen Wasserpflanzen, damit sie sich nicht gegenseitig bedrängen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich; entferne im Herbst lediglich verrottendes Material aus dem Wasser.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über leichte Diasporen (Samen) mit einem Gewicht von nur 2,49 mg, die oft durch Wasservögel transportiert werden.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus) ist eine ideale Nachbarin am Teichrand, da sie ähnliche Nährstoffansprüche hat und das Wasser zusätzlich filtert.
Diese Pflanze ist eine natürliche Kreuzung innerhalb der Familie der Laichkrautgewächse (Potamogetonaceae). Sie kommt in Mitteleuropa in stehenden oder langsam fließenden Gewässern vor, die oft nährstoffreich sind. Botanisch gesehen handelt es sich um eine krautige, nicht verholzte Wasserpflanze, die sowohl Unterwasserblätter als auch Schwimmblätter ausbildet. Die Blattfläche beträgt im Durchschnitt 554,1 mm², was ihr hilft, effizient Licht für die Photosynthese zu sammeln. Als ausdauernde Pflanze überlebt sie den Winter durch Sprossknospen oder Wurzelstöcke am Grund des Gewässers.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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