Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
J.E. Gray, 1843
heimisch in Deutschland
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Die Neuseeländische Zwergdeckelschnecke, Potamopyrgus antipodarum, ist eine winzige Wasserschnecke mit einem kegelförmigen, meist hell- bis dunkelbraunen Gehäuse, das eine Länge von etwa 4 bis 6 Millimetern erreicht. Du erkennst sie an ihrem fest verschließbaren Gehäusedeckel, dem sogenannten Operculum, der sie vor dem Austrocknen schützt. Als Vertreterin der Weichtiere besiedelt diese Art vorwiegend Gewässer mit einer gewissen Strömung, kommt aber auch in stehenden Gewässern vor. Ihre Ernährung basiert primär auf dem Abweiden von Algenaufwuchs und organischem Detritus, also zersetztem pflanzlichem Material, von Steinen oder Wasserpflanzen. In deinem Garten kannst du ihr Lebensumfeld unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest, da diese Stoffe über den Boden in angrenzende Gewässer gelangen und die empfindliche Wasserfauna schädigen können. Eine naturnahe Gestaltung von Gartenteichen mit klarem Wasser und einer vielfältigen Struktur bietet ihr die notwendigen Lebensbedingungen. Da sie sich sehr effizient vermehrt, kann sie in manchen Gewässern hohe Populationsdichten erreichen. Achte darauf, dass keine Chemikalien in den Teich gelangen, um das ökologische Gleichgewicht zu bewahren.
Die Aktivität der Schnecke ist stark von der Wassertemperatur abhängig. Bei milden Temperaturen findet eine ganzjährige Aktivität statt, wobei die Fortpflanzung vorwiegend in den wärmeren Monaten erfolgt.
Die Art ist in Deutschland nicht als besonders geschützt eingestuft und stellt keine Gefahr für den Menschen dar, da sie weder sticht noch beißt. Sie gilt in vielen Regionen als Neozoon, also als eine Art, die sich außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitchen Verbreitungsgebiets etabliert hat.
Potamopyrgus antipodarum gehört zur Gruppe der Weichtiere und wird innerhalb der Ordnung der Littorinimorpha der Familie Tateidae zugeordnet. Die ursprünglich aus Neuseeland stammende Art ist mittlerweile in weiten Teilen Deutschlands verbreitet. Sie zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wasserqualitäten aus und erreicht eine Gehäusegröße von wenigen Millimetern.
•NaturkompassDB
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