Bild folgtKI-generierte IllustrationPotentilla argentea
Auch bekannt als: Silberblättriges Fingerkraut
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Arten
interagieren
57
Interaktionen
dokumentiert
An den namensgebenden, silbrig-weiß behaarten Blattunterseiten lässt sich das Silber-Fingerkraut (Potentilla argentea) sofort erkennen. Diese feinen Härchen dienen als Verdunstungsschutz an extrem sonnigen Standorten, was die Pflanze zu einer Überlebenskünstlerin bei Hitze macht. Da sie als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) perfekt an magere Böden angepasst ist, besiedelt sie ökologische Nischen, in denen viele andere Arten nicht bestehen können. Die gelben Blüten zeigen sich von Mai bis August und bieten über Monate hinweg eine verlässliche Nahrungsquelle. In deinem Naturgarten ist sie die ideale Wahl für Trockenmauern, Schotterbeete oder Pflasterfugen. Mit dieser Pflanze förderst du die Vielfalt an kargen Standorten, die in unserer Landschaft oft fehlen.
Silberner Glanz für karge Ecken: Robuste Blütenfreude von Mai bis August.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten blüht das Silber-Fingerkraut ausdauernd von Mai bis August und stellt damit während der gesamten Hochsommerphase Ressourcen bereit. Als Spezialist für trockene Standorte übernimmt es eine wichtige Funktion in Lebensräumen, die im Sommer oft unter Wassermangel leiden. Da für diese Art keine spezifischen Beziehungsdaten in der Datenbank vorliegen, ist sie allgemein als wertvoller Bestandteil von Magerrasen-Biotopen zu sehen. Die Samen können in den Wintermonaten als Nahrung für Vögel dienen, wenn sie nicht zurückgeschnitten werden. Durch ihre Hitzeverträglichkeit trägt sie zur ökologischen Stabilität deines Gartens in trockenen Jahren bei.
Nach den vorliegenden Daten wird das Silber-Fingerkraut als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine akute Giftigkeit bekannt ist, sollte dies bei der Planung in Gärten mit spielenden Kleinkindern berücksichtigt werden. Eine Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen besteht aufgrund der markanten silbrigen Blattunterseiten und der charakteristischen Wuchsform nicht.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Mai – Aug
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.25 m
Standort : Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus, da die Pflanze viel Licht benötigt.
Boden : Das Silber-Fingerkraut bevorzugt magere Böden (nährstoffarm). Verzichte auf Dünger, um den natürlichen Wuchs zu fördern.
Feuchtigkeit : Der Standort sollte trocken sein; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit : Du kannst die Pflanze im Frühling von März bis Mai oder im Herbst von September bis November setzen, sofern der Boden nicht gefroren ist.
Pflege : Die Art ist äußerst anspruchslos und benötigt nach dem Anwachsen keine zusätzliche Bewässerung.
Vermehrung : Sie sorgt durch Selbstaussaat oft selbst für ihren Fortbestand an geeigneten Stellen.
Winter : Ein Rückschnitt ist nicht notwendig; die Pflanzenteile bieten Schutz für Kleinstlebewesen.
Kombination : Eine ideale Partnerin ist die Schafgarbe (Achillea millefolium). Beide teilen die Vorliebe für trockene, sonnige Standorte und bilden zusammen ein robustes, heimisches Duo für karge Beetbereiche.
Das Silber-Fingerkraut ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und wird ökologisch als indigen (einheimisch) oder als Archaeophyt (vor 1492 eingewandert) eingestuft. Es besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) sowie sonnige Wegränder auf sandigen oder steinigen Böden. Die Pflanze wächst niederliegend bis aufsteigend und erreicht eher geringe Höhen. Charakteristisch sind die handförmig fünf- bis siebenfach geteilten Blätter, die oberseits dunkelgrün und unterseits durch die dichte Behaarung auffallend weißfilzig erscheinen.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
9 weitere Arten besuchen die Blüten
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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