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Potentilla montana
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Auch bekannt als: Potentilla montana
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
2
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist das Berg-Fingerkraut (Potentilla montana) durch seine reinweißen Blüten mit der gelben Mitte, die stark an Erdbeerblüten erinnern und über dem dunkelgrünen Laub thronen. Als Spezialist für karge Standorte bereichert es den Naturgarten dort, wo andere Pflanzen aufgeben. Da es bereits im Mai blüht, schließt es eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot für frühe Blütenbesucher. Die Pflanze bildet mit der Zeit dichte Teppiche und unterdrückt so auf natürliche Weise unerwünschten Beiwuchs. Wenn du eine pflegeleichte Lösung für sonnige Steinmauern oder trockene Böschungen suchst, ist dieses Fingerkraut genau die richtige Wahl für dich.
Weißer Blütenteppich im Mai: Ein robuster Überlebenskünstler für trockene Plätze.
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Als heimisches Rosengewächs bietet das Berg-Fingerkraut durch seine flach gebauten Schalenblüten einen leicht zugänglichen Zugang zu Nektar und Pollen. Da die Blütezeit bereits im Mai liegt, dient es als wertvolle Futterquelle in einer Zeit, in der das Hauptangebot vieler Sommerblüher noch auf sich warten lässt. Die offene Blütenform ermöglicht es einer Vielzahl von Fluginsekten, die Energie ohne spezialisierte Mundwerkzeuge aufzunehmen. Durch seinen teppichartigen Wuchs bietet es zudem am Boden lebenden Kleinstlebewesen Schutz und ein stabiles Mikroklima. Im Winter verbleibende Pflanzenteile dienen kleinen Insekten als Versteck für die Überwinterung.
Bitte beachte, dass das Berg-Fingerkraut in unserer Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Im Falle eines Verdachts auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Mai
Nektarwert
2
Pollenwert
2
Das Berg-Fingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist vor allem in West- und Mitteleuropa beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum umfasst lichte Kiefernwälder und Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), oft auf kalkhaltigem Untergrund. Botanisch zeichnet es sich durch seine dreizähligen, behaarten Blätter aus, die einen schönen Kontrast zu den weißen Kronblättern bilden. Es wächst ausdauernd und krautig, wobei es durch Ausläufer flächige Polster bilden kann, was es zu einem hervorragenden Bodendecker macht.
2 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.