Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena minutuloides
55
Pflanzen
besucht
200
Interaktionen
dokumentiert
Die Glanzrücken-Zwergsandbiene (Andrena minutuloides) ist ein winziger, eher unauffälliger Gartenbewohner mit einer Körperlänge von nur wenigen Millimetern und einer feinen, hellen Behaarung an den Hinterbeinen. Wie die meisten ihrer Verwandten gräbt dieses Insekt seine Nester selbstständig in die Erde, bevorzugt an sonnigen Stellen mit lückiger Vegetation. Das Tier gilt als polylektisch (nicht auf eine Pflanzenfamilie als Pollenquelle spezialisiert) und nutzt ein breites Spektrum an Blüten. In Ihrem Garten können Sie die Biene besonders an der Gewöhnlichen Möhre (Daucus carota), der Kleinen Pimpinelle (Pimpinella saxifraga) oder verschiedenen Wildrosen wie der Wein-Rose (Rosa rubiginosa) und der Kartoffel-Rose (Rosa rugosa) beobachten. Auch der Kletten-Kerbel (Anthriscus caucalis) und der Brenn-Pastinak (Pastinaca sativa) dienen als wichtige Nahrungsquellen für die Aufzucht der Brut. Die Flugzeit erstreckt sich über die Sommermonate von Mai bis August. Um diesen Nützling zu unterstützen, sollten Sie im Garten offene Bodenstellen ohne Bewuchs zulassen, da diese als Nistplatz dienen. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und das Pflanzen von heimischen Rosenarten wie der Rosa canina var. dumalis fördern das Vorkommen dieser Art nachhaltig.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Diese kleine Wildbiene ist für den Menschen vollkommen harmlos und zeigt keinerlei aggressives Verhalten. Ihr Stachel ist so fein, dass er die menschliche Haut nicht durchdringen kann, weshalb bei einer Beobachtung im Garten kein Grund zur Sorge besteht. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz.
Die Glanzrücken-Zwergsandbiene gehört zur Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und innerhalb der Familie der Andrenidae zur Gattung der Sandbienen (Andrena). Ihr Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als solitäre (einzeln lebende) Biene legt jedes Weibchen ein eigenes Nest im Boden an, ohne die Hilfe von Artgenossen. Von sehr ähnlichen, kleinen Sandbienenarten lässt sie sich oft nur durch mikroskopische Merkmale der Oberflächenstruktur des Brustabschnitts sicher unterscheiden.
55 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →