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Potentilla subarenaria
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Auch bekannt als: Potentilla subarenaria
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
An den fünfzähligen, leuchtend gelben Blüten und den handförmig geteilten Blättern lässt sich das Falsche Sand-Fingerkraut (Potentilla subarenaria) sofort erkennen. Diese kleine Staude ist ein echter Überlebenskünstler für die kargen Ecken in deinem Garten. Sie bietet spezialisierten Schmetterlingen wie dem Roten Würfelfalter (Spialia sertorius) oder dem Steppenheiden-Würfelfalter (Spialia orbifer) eine lebenswichtige Nahrungsquelle. Wenn du sandige Böden oder eine sonnige Böschung hast, ist diese Art ein unverzichtbarer Baustein für deine lokale Artenvielfalt. Schau doch mal genau hin, ob sich die flinken Falter bei dir einfinden.
Blütenwunder für seltene Dickkopffalter – robust, genügsam und dauerhaft gelb.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieses Fingerkraut eine Schlüsselpflanze für seltene Dickkopffalter. Besonders Arten wie der Rote Würfelfalter (Spialia sertorius) und Muschampia tessellum fliegen die Blüten gezielt an. Auch für die Raupenentwicklung von Perlmuttfaltern wie dem Arktischen Perlmuttfalter (Boloria polaris) oder Boloria freija ist die Gattung von Bedeutung. Da die Pflanze laut Datenbasis von Januar bis November blühen kann, stellt sie eine außergewöhnlich lang verfügbare Energiequelle dar. Die winzigen Samen dienen zudem im Winter als Nahrung für kleine Singvögel. Durch die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM) wird zusätzlich die biologische Aktivität und Gesundheit deines Gartenbodens gestärkt.
Das Falsche Sand-Fingerkraut wird in der Datenbank als nicht kindersicher geführt. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder nach versehentlichem Verzehr größerer Mengen kannst du dich an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 wenden.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jan – Nov
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Das Falsche Sand-Fingerkraut gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland sowie Österreich heimisch. Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lückige Sandtrockenrasen auf kalkhaltigem Untergrund. Die Pflanze wächst meist niedrig und teppichartig, was ihr hilft, Feuchtigkeit am Boden zu halten. Botanisch wird sie als Archäophyt eingestuft, was bedeutet, dass sie bereits vor langer Zeit durch menschlichen Einfluss eingewandert ist und heute fest zu unserer Flora gehört. Die feine Behaarung der Blätter schützt sie wirksam vor starker Sonneneinstrahlung.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.