Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Primula auricula subsp. auricula
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Primula auricula subsp. auricula
1
Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist das Alpen-Aurikel durch seine leuchtend gelben Blüten mit dem hellen Ring in der Mitte und die auffallend dicken, fast lederartigen Blätter. Da die Art auf der Roten Liste als gefährdet (Stufe 3) geführt wird, holst du dir eine echte Kostbarkeit in den Garten, die in der freien Natur selten geworden ist. Besonders wertvoll ist sie als Nektarquelle für den Goldenen Scheckenfalter (Euphydryas aurinia), der auf solche spezialisierten Alpenpflanzen angewiesen ist. Mit der richtigen Standortwahl hilfst du aktiv dabei, diese alpine Schönheit in der Gartenkultur zu bewahren. Wenn du ihr einen kalkreichen, sonnigen Platz gibst, wird sie dich jedes Frühjahr mit ihrer Robustheit belohnen.
Alpine Kostbarkeit mit 11 cm Höhe: Nektarquelle für den Goldenen Scheckenfalter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
In deinem Garten übernimmt das Alpen-Aurikel eine wichtige Rolle für die lokale Artenvielfalt. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitiert insbesondere der Goldene Scheckenfalter (Euphydryas aurinia) von dem Nektarangebot dieser Primelart. Da die Pflanze ein sehr leichtes Diasporengewicht (Samengewicht) von 0.2675 mg aufweist, nutzt sie die Windausbreitung, um auch entlegene Stellen im Garten zu besiedeln. Als Mykorrhiza-Pflanze (Symbiose mit Bodenpilzen) vom Typ AM fördert sie zudem ein gesundes Bodenleben. Durch die Ansiedlung dieser gefährdeten Art (Rote Liste 3) leistest du einen Beitrag zum Erhalt der genetischen Vielfalt einheimischer Wildpflanzen.
Die Pflanze ist in allen Teilen, besonders in den Wurzeln und Blättern, leicht giftig. Sie enthält Saponine und Primin, die bei Kontakt zu Hautreizungen und bei versehentlicher Einnahme zu Übelkeit führen können. Da sie nicht als kindersicher eingestuft ist, solltest du bei der Gartenarbeit Handschuhe tragen. Im Falle einer Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,114 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Als Mitglied der Familie der Primelgewächse (Primulaceae) gehört das Alpen-Aurikel zur Gattung der Primeln (Primula). Sie ist in den kalkhaltigen Gebirgszügen Deutschlands und Österreichs indigen (einheimisch), wo sie bevorzugt in Felsspalten und auf alpinen Rasen wächst. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.11 m bleibt sie sehr kompakt und bildet bodennahe Rosetten. Eine morphologische Besonderheit ist der mehlige Überzug auf den Blättern, der als Schutz vor starker UV-Strahlung und Verdunstung dient. In ihrem natürlichen Lebensraum besiedelt sie oft extreme Standorte, die durch Kalkreichtum und kühle Temperaturen geprägt sind.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.